RASTEDE - Acht Jugendliche Tänzerinnen und Tänzer und 4 junge Musikerinnen und Musiker aus Belem/Amazonien und mit ihnen Jugendliche der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede setzen sich gemeinsam für den Klimaschutz, den Erhalt des Regenwaldes und Verbesserung der Bildungschancen ein. Die jungen Leute aus dem Norden Brasiliens folgen einer Einladung von Helga Reinders, Lehrerin an der KGS. Sie hat die „Grupo IACA“ bereits zweimal in der Evangelischen Kirchengemeinde Belem besucht.

Eine Begrüßungsandacht für die jugendlichen Tänzerinnen und Tänzer, die von ihrer Pastorin Cibele Kuss begleitet werden, findet an diesem Mittwoch, 26. August, um 17 Uhr in der St. Ulrichs-Kirche in Rastede statt; Pastor Henoch hält die Andacht, zu der alle Interessierten ebenso eingeladen sind wie zu einer Abendveranstaltung am Donnerstag, 27. August, um 19.30 in der Neuen Aula. Hier werden die Ergebnisse eines Workshops präsentiert, den die „Cultura Regional IACA“ zuvor in der Schule anbietet. Der Eintritt ist frei.

Die „IACA“ besteht seit zwölf Jahren in Belem; der Ort liegt im Bundesstaat Para und gilt als Tor zum Amazonas. Para leide, so die Lehrerin, unter der Ausbeutung seiner natürlichen Ressourcen. Die Abholzung des Regenwaldes sei eines der größten Probleme insbesondere für den Klimaschutz. Die „Cultura regional IACA“ will mit ihrer Arbeit die Wurzeln der regionalen Kultur bewahren. Die Tanzgruppe ist ein Sozialprojekt der Kirchengemeinde in Belem. Die jugendlichen Tänzer/innen aus Amazonien wollen sich mit ihren traditionellen Tänzen, die afrikanische und indianische Wurzeln haben und von einer überaus lebendigen Musik begleitet werden, für den Erhalt des Regenwaldes, der Bewahrung ihrer Kultur und den Prozess der Bildung einsetzen. Durch die projektorientierte Arbeit wollen sie mit den Schülerinnen und Schülern der KGS Rastede in einen Dialog treten.