RASTEDE - Bildräume und Raumbilder, Erkundungsräume und Raumerkundungen, von der Fläche in den Raum und wieder zurück: Auf vielfältige Weise haben Schülerinnen und Schüler der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede verschiedenste Welten geschaffen, mit denen sie das Thema „Raum“ interpretieren. Sie zeigen diese Werke nun in einer Ausstellung im Palais.

Die Jugendlichen haben über malerische Arbeiten, Fotografien, Frottagen, Popups, Raumobjekte, Figuren und Masken das Thema erarbeitet und Fantasieräume geschaffen.

Unter dem Titel „Kunstraum – neue Räume im Palais“ wird diese Ausstellung bis zum 28. Februar im Rasteder Palais zu sehen sein. Sie setzt die Zusammenarbeit zwischen der KGS und dem Kunst- und Kulturkreis Rastede fort, die bereits mehrere erfolgreiche Ausstellungsprojekte vorweisen kann.

Ein Gitarrensolo von Jan-Hendrik Dreyer, Schüler der KGS, leitete am Sonntag die Eröffnung der Ausstellung ein, zu deren Gästen auch Rastedes Bürgermeister Dieter Decker zählte.

„Ausstellungen von Arbeiten aus dem Fachbereich Kunst der KGS Rastede hier im Palais besitzen eine lange Tradition“, erklärte Dr. Claudia Thoben, wissenschaftliche Leiterin des Palais. Diese Zusammenarbeit bedeute dem Kunst- und Kulturkreis sehr viel, „weil wir Lust auf kreatives, künstlerisches Arbeiten machen und fördern wollen“.

Claudia Thoben dankte der Oldenburgischen Landesbank für die großzügige Unterstützung und hob hervor, dass es ohne diese Förderung, auch seitens der Gemeinde Rastede und des Landkreises Ammerland, nicht möglich gewesen wäre, das Projekt umzusetzen.

Susanne Windels, stellvertretende Schulleiterin der KGS, ließ einige Höhepunkte der mittlerweile 22 Jahre währenden Zusammenarbeit zwischen dem Kunst- und Kulturkreis Rastede und der Schule Revue passieren und wies darauf hin, dass dieses nun die sechste Ausstellung von Schülerarbeiten im Palais sei. „Diese erneute Ausstellung ist sicher ein Zeichen der guten Kooperation zwischen dem Kunst- und Kulturkreis und unserer Schule und zugleich eine besonders schöne Möglichkeit, Ergebnisse des Kunstunterrichts einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.“

Die Ausstellung kann mittwochs bis freitags und sonntags von 11 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung, besucht werden.