RASTEDE - Zahlreiche Besucher ließen sich nicht vom Wetter abschrecken, als der Rasteder Modellflugclub „Möwe“ seinen Flugtag im Schlosspark veranstaltete. Immer wieder zwangen Regenschauer die Besucher zur Flucht in die überdachten Bewirtungsstände. „Den Modellen selbst macht der Regen im Prinzip nichts aus, nur die Sender sind etwas empfindlich gegen Wasser“, erklärte Vorsitzender Marc Dallek. Etwa 20 Piloten trotzten Wind und Regen. „Wir verstehen diese Veranstaltung als Modellflug zum Anfassen und Familienveranstaltung mit moderaten Preisen. Wir wollen hier nicht die Modelle der Superlative zeigen, sondern vor allem auch den Nachwuchs für das Hobby begeistern“, bemerkte Dallek.
Die ungemütlichen Wetterverhältnisse und damit verbundene Windböen forderten von den Piloten äußerste Konzentration beim Lenken der Modelle. Trotz aller Umsicht beim Umgang mit der Fernbedienung ließ sich der eine oder andere spektakuläre Absturz vor allem bei den leichteren und damit windanfälligen Modellen nicht vermeiden.
Fast gleichzeitig traf dieses Schicksal die Modelle von Wolfgang Hagemann vom Modellbauclub Cloppenburg und von Dieter Rode aus Rastede. Während Rodes Flieger den Absturz unbeschädigt überstanden hatte, sah es zuerst bei dem Modell von Wolfgang Hagemann nach einem Totalschaden aus. „Das ist Fliegerpech und kann immer mal wieder vorkommen. Der materielle Schaden liegt etwa bei 35 Euro. Schade ist es nur um die Arbeit, die man in das Modell investiert hat“, bedauerte Hagemann beim ersten Blick auf die Absturzstelle mit dem zerbrochenem Modell einer Rennflugzeuges der Marke Nemesis mit einem Gewicht von 98 Gramm. „Mit dem Originalflugzeug werden in den USA übrigens Rennen geflogen. Auch das Modell ist extrem schnell und damit eben sehr windanfällig und äußerst schwierig zu lenken " fügte er hinzu. Bei näherem Hinsehen stellte sich der Schaden im Nachhinein aber doch nicht als so schwerwiegend raus. „Das Modell kann ich wieder aufbauen. Vor allem die Lenkung und die wichtigen Teile sind
noch vollkommen intakt. Nur die Styroporteile müssen ersetzt werden“, freute sich Hagemann.
