RASTEDE - Im vergangenen Jahr war er mit seinem Musikzug aus Tasmanien in Rastede, jetzt kam er als Juror: Lyton Hodges. „Ich kann den Rastedern zu diesem Ereignis nur gratulieren“, betonte er: „Ein großartiger Ort und eine überragende Gastfreundlichkeit.“ Davon überzeugten sich auch die 2000 Musikerinnen und Musiker aus acht Nationen, die drei Tage lang ein Völker verbindenes Musikfest in Rastede feierten, bei dem eigentlich alle Sieger waren: gemessen an den Kontakten, die geknüpft und den Freundschaften, die geschlossen oder vertieft wurden.
Den Titel „European Champion“ erneut holen wollte sich der Berliner Fanfarenzug, der den Triumph vom vergangenen Jahr noch lange nicht vergessen hat. Gefeiert wurde in Rastede, im Bus und bei der Ankunft, als sie von den Fans mit Schriftbannern und Wunderkerzen empfangen wurden – da flossen dann erneut die Freudentränen. Die gab es in diesem Jahr beim Spielmannszug Rödemis Husum (Marsch- und Standspiel), bei der Marchingband Storman Magic (Marschparade) aus Bad Oldesloh, beim CMV Euphonia Engwierum (Konzertbewertung) und bei der Drum- un Showband Vijos Bussum (Showbewertung). Doch das Publikum begeistert haben alle – wie beispielsweise das polnische „Orkiestra Deta Grandioso Radom mit dem Hochzeitsmarsch, bei dem die Braut entführt wurde.
Ob Oldies, Musicals, Klassik oder moderne Titel aus den Hitparaden: breit gefächert war das Repertoire der Musikzüge. Dankbar war Cheforganisator Torsten Wilters den mehr als 200 ehrenamtlichen Helfern, den Sponsoren, Rat und Verwaltung, den Mitgliedern der international besetzten Jury, den mitwirkenden Musikzügen und dem Publikum.
Bilder unter www.NWZonline.de/
fotos-ammerland
