RASTEDE - „Wenn St. Marien etwas unternimmt, regnet es nicht“, gab sich Werner Lüken am Freitagnachmittag optimistisch. Bis Sonntagmittag veranstaltet die katholische Kirchengemeinde ihr jährliches Zeltlager im Pfarrgarten neben der St.-Marien-Kirche und hofft dabei natürlich auf viel Sonnenschein.
Zum mittlerweile 32. Mal schlagen Mädchen und Jungen im Alter von sieben bis 13 Jahre ihre Zelte auf Einladung der Kirchengemeinde auf. Organisiert wird das Lager auch in diesem Jahr von Petra und Werner Lüken sowie Ute und Franz Lucassen. Früher hatten Alfons Langfermann und dann Martin Bahlmann für die Organisation verantwortlich gezeichnet. Rund 25 Kinder sind dieses Mal dabei.
Am meisten freuten sie sich am Freitagabend auf das Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft. Das Spiel Deutschland gegen Griechenland schauten sie auf einer Leinwand im Pfarrgarten. Dazu wurde Stockbrot gebacken, und am Lagerfeuer sangen die Kinder Lieder.
Zuvor mussten am Nachmittag aber erst einmal die Zelte aufgebaut werden. Außerdem errichteten die Kinder einen Mast und gestalteten einen Wimpel, der dann als Lagerfahne im Wind flatterte.
Nach einem gemeinsamen Frühstück ist für diesen Sonnabend ein Ausflug in den Freizeitpark Thüle geplant. Außerdem steht noch eine Lagerolympiade mit verschiedenen Spielen auf dem Programm, erzählt Werner Lüken.
Ein Höhepunkt dürfte auch in diesem Jahr wieder der „Überfall“ auf das Lager werden. Kinder und Jugendliche, die in den Vorjahren teilgenommen haben, könnten auch dieses Mal wieder über die kleine Zeltstadt herfallen. Wann das passieren wird, wollte Lüken natürlich noch nicht verraten.
Um 11 Uhr beginnt am Sonntag dann die traditionelle Zeltlagermesse beim Pfarrheim an der St.-Marien-Kirche. Mit einem Abschlussgrillen am Sonntagmittag und dem Abbau der Zelte endet das Lager schließlich.
