RASTEDE - Zur Eröffnung der Ausstellung „Het Drents Schildersgenootschap – Malerei, Grafik, Plastik“ im Palais Rastede wurde es am Sonntag eng in den Räumen an der Feldbreite. Zahlreiche Besucher wollten die Werke der niederländischen Künstlergruppe sehen.
Dr. Claudia Thoben, die wissenschaftliche Leiterin des Palais Rastede, eröffnete die Ausstellung. Sie wies auf die angenehme und gelungene Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen und Künstlern schon während der vorbereitenden Arbeiten hin. In ihrer Rede führte sie die Besucher durch die Ausstellung, die auf zwei Etagen im Palais zu sehen ist.
Sie sprach von „verdeckten“ Wortspielen und „listigen“ Bezugnahmen bei manchen Titeln und machte auf versteckte Botschaften, die die Künstler in ihren Werken vermitteln wollen, aufmerksam. Mit den Worten „Es gibt viel zu entdecken und zu enträtseln“, schloss sie ihre Rede.
Arend Kuiper, Vorsitzender der Het Drents Schildersgenootschap, brachte in seinem Grußwort die große Freude der niederländischen Künstler über ihre erste Ausstellung im Residenzort Rastede zum Ausdruck. Humorvoll und zur Erheiterung der Besucher wies er darauf hin, dass nicht alle Künstlerinnen und Künstler Deutsch sprächen, „aber mit Händen und Füßen“ werde es sicherlich zu einer informativen sprachlichen Begegnung zwischen den 28 Niederländern und den Gästen kommen.
Den musikalischen Rahmen der Vernissage bildete die Gruppe Equinox mit klangvollen Eigenkompositionen. 150 Porträts, Stillleben, Holzschnitte, Malereien, Fotografien und Skulpturen, ein aussagekräftiger Querschnitt aus dem Schaffen der niederländischen Künstlergruppe, können noch bis Sonntag, 24. Juli, in der Ausstellung im Palais betrachtet werden.
