• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Nachrichten Kultur

Tag Der Architektur: Corona kennt keine Kreativität

25.06.2020

Rastede /Wilhelmshaven Ein Architekturfest sollte er sein, der „Tag der Architektur“, der am Sonntag, 28. Juni, stattfindet. Doch wie so vieles in diesem Jahr wird die Veranstaltung in veränderter Form stattfinden: Es gibt keine Führungen und keine Gespräche, allenfalls virtuell können sich Interessierte über das informieren, was Architekten im Nordwesten ersonnen und umgesetzt haben.

Oliver Platz, Präsident der Architektenkammer Bremen, sieht in der Präsentation der interessantesten und spannendsten Bauten des Jahres in Form einer Broschüre und in digitaler Form zumindest die Möglichkeit, auf das Anliegen des „Tags der Architektur“ hinzuweisen. Er schränkt freilich ein: „Architektur ist gebaute Umwelt. Richtig erfahren und diskutieren können wir sie nur, wenn wir sie real erleben.“ Der gemeinsame Austausch am Objekt sei das, was den Tag der Architektur ausmache.

Objekte im Nordwesten

Immerhin: Viele der ausgewählten Objekte sind zumindest von außen erlebbar, einige sind öffentlich zugänglich und können auch unabhängig vom „Tag der Architektur“ besucht werden. Aus dem Nordwesten sind Objekte an neun Orten ausgewählt worden. Das reicht vom Bildungszentrum für Menschen mit Behinderungen in Aurich, über die Jugendherberge in Oldenburg bis zur sanierten Grundschule in Wilhelmshaven.

Für einige, leider nur sehr wenige Objekte, haben die Architekten kleine Videos ins Netz gestellt, damit die Interessierten eine Art virtuelle Führung unternehmen können und sich näher mit den Absichten und Motivationen der Architekten und Bauherren auseinandersetzen können. Für die übrigen ausgewählten Objekte gibt es Informationen im Netz (www.aknds.de oder www.akhb.de) und eine hochwertige Broschüre, herausgegeben von den jeweiligen Architektenkammern in Niedersachsen und Bremen.

Unter den Objekten, die Interessierte per Video anschauen können, ist das erweiterte Bürogebäude „QBOX 123“ (gruppeomp Architektengesellschaft) in Rastede, das seine Hausnummer in der Oldenburger Straße in Rastede im Namen trägt. Als introvertierte monolithische Geste beschreiben die Architekten ihr Bürogebäude, das Ende 2018 erweitert wurde.

Das Wilhelmshavener Architekturbüro Griesemann und Griesemann hat ein Schulgebäude in Wilhelmshaven saniert, das ursprünglich 1912 als Kaserne entstanden ist.

Einprägende Farben

„Mit dem Umbau zu einer modernen Grundschule wurden die geforderten Räume auf vier Geschossen so verteilt, dass sie den Ansprüchen an moderne Pädagogik und baulichen Anforderungen gerecht werden. Einprägende Farben erleichtern die Orientierung in den Geschossen“, erläutert Architektin Oda Griesemann bei dem virtuellen Rundgang durch das Schulgebäude.

Der Bauverein Rüstringen ließ, ebenfalls in Wilhelmshaven, den Störtebekerplatz neu gestalten. Aus der Passage für Radfahrer und Fußgänger wurde ein barrierefreier Park (Ulrich Heimes Stadtplanung und Landschaftsarchitektur, Schortens). Auch dazu gibt es ein Video, das einen Eindruck von der Umgestaltung verschafft.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2018
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.