An den Rad- und Wanderwegen in der Gemeinde Barßel sind nun zusätzliche Rastgelegenheiten neu errichtet worden. Das Projekt wurde nunmehr abgeschlossen und die Rastplätze wurden ihrer Zweckbestimmung übergeben. Es wurden in den Gemeindeteilen Elisabethfehn, Barßelermoor, Carolinenhof, Barßel und Harkebrügge insgesamt fünf zusätzliche Rastplätze in Klinkerpflaster hergestellt und weitestgehend mit vandalismussicheren Tisch- und Bankgruppen sowie Fahrradanlehnbügeln ausgestattet.

„Durch diese Maßnahme wurde die touristische Infrastruktur nachhaltig gestärkt“, freut sich Barßels Bürgermeister Nils Anhuth. Die Kosten für die neuen Rastgelegenheiten belaufen sich auf insgesamt knapp 27 000 Euro. Aus den Mitteln des Förderprogramms „Leader“ konnte dafür eine 50-prozentige Förderung eingeworben werden.

Ein eher ungewohntes Bild hat sich kürzlich den die Besuchern und Gästen geboten, die andächtig entlang der Uferpromenade des Barßeler Hafens hin und her flanierten: Die beiden evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Elisabethfehn und Reekenfeld sowie die katholische Kirchengemeinde St. Ansgar Barßel feierten unter freiem Himmel bei eher etwas kühleren Temperaturen und leichtem Nieselregen einen Open-Air-Festgottesdienst. Zelebriert wurde der Gottesdienst vom Pastorenehepaar Wiebke und Thomas Perzul aus Elisabethfehn und Diakon Clemens Hogeback aus Barßel. „Wir sind sehr erfreut, dass trotz des Wetters einige Besucher zum Gottesdienst gekommen sind“, ließ Pastor Thomas Perzul verlauten. Einige Radfahrer, die am Hafen entlang radelten, stellten sogar spontan ihren Drahtesel beiseite, um an der Messfeier im Freien teilzunehmen.

Die Andacht wurde vom Posaunenchor der Gemeinden begleitet. Nach dem Gottesdienst luden die drei Kirchengemeinden die Gottesdienstbesucher zu Gesprächen ein.