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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Raus aus der tristen Normalität...

27.06.2017

Scheeßel Vier Bühnen hält das Hurricane-Festival bereit, von etwa 100 Bands und Musikern bespielt werden. Dabei macht mittlerweile ein Mix aus Künstlern vieler Genres und Stilrichtungen das Programm aus. Für viele gilt in erster Linie eines: Auffallen. Viele Acts versuchten, mit Aktionen, Outfits und Liedern abseits der Norm in Erinnerung zu bleiben.

 Die Antwoord

Die Band aus Südafrika, die vor allem durch ihr extrovertiertes Auftreten auf sich aufmerksam macht, brachte das Publikum mit Rap und Rave eine Stunde lang zum Tanzen – aber auch zum Hingucken. Die drei Mitglieder setzten auf Show: So trug die ausgeflippte Sängerin Yolandi Visser bei jedem Song ein neues Outfit.

 Jennifer Rostock

Mit weniger Stoff versuchte es die kaum weniger extrovertierte Jennifer Weist, Sängerin der Band Jennifer Rostock. Die großflächig tätowierte Rock-Sängerin betrat die Bühne lediglich in einem goldenen Bikini, einer mit Goldornamenten abgesetzten Jeansjacke und Weiß-goldenen Turnschuhen bekleidet und tanzte zu provokanten Texten lasziv über die Bühne.

 Die Kassierer

Mehr oder weniger etwas für’s Auge – und fürs Ohr – war Wolfgang Wendland: Der Sänger der in den 80er Jahren gegründete Band Die Kassierer aus Wattenscheid sang am Sonntagnachmittag nackt und mit Bier in der Hand über Sex und Alkohol. Die Band setzte auf Stücke, die bei leichtem Alkoholpegel gut zu singen sind. Und während das Publikum „Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist“ mitsang, warfen pogende Zuschauer Stroh auf die Bühne.

 Mando Diao

Was „Wölfi“ kann, können Mando Diao auch: Auch die schwedische Rock- und Popband zeigte sich während ihres gesamten Auftritts oberkörperfrei. Dazu passte sowohl die sommerliche Bühnen-Requisite als auch die sonnigen Pop-Melodien, die die Zuschauer nicht nur beim Song „Dance with somebody“ zum Mittanzen bewegten.

 sdp

Weniger durch musikalische Genialität als vielmehr durch besonders kreative Texte überzeugten SDP. Die Band nimmt in ihren Liedern sowohl sich selbst als auch alles andere auf die Schippe – bei den Festival-Fans kommt’s an.

 Irie Revoltes

Die Texte der neun Heidelberger verstehen längst nicht alle Fans, denn sie singen auf deutsch und französisch. Nicht unbedingt schlimm: Trotz der Sozialkritik sorgt der einzigartige Musikstil, der Rap mit Ska, Punk und Raggae verbindet, vielleicht deshalb für richtig gute Stimmung.

Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032
Verena Sieling
Wildeshausen
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2708

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Die Antwoord | Mando Diao | Hurricane

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