REEKENFELD - Die Zeltkirche an der Glittenbergstraße in Reekenfeld war am vergangenen Wochenende nicht zu übersehen. Schwarz, groß und mächtig stand die Konstruktion auf dem grünen Rasen.
Die Pfadfinder vom Stamm „Brückenbieber“ hatten gemeinsam mit anderen Pfadfindern aus Idafehn, Sage, Oldenburg, Jaderberg und Cloppenburg das „Gotteshaus“ auf dem Gelände der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Reekenfeld aufgebaut. Es gehörte zum Teil des Gemeindesommerfestes, das die Kirchengemeinde feierte.
In der Zeltkirche wurde ein Jugendgottesdienst gefeiert, der von den Pfadfindern und dem Jugendkreis der Kirchengemeinde organisiert worden war. Tanja Wernke, Sara Strübbe und Pfadfinderfreunde hatten dazu eigens eine eigene Band auf die Beine gestellt, die dann am Freitagabend mit „frischen und modernen Liedern“ Premiere feierte.
Die Zeltkirche diente den Pfadfindern auch als Unterkunft und als Musikhalle, denn am Sonnabend hieß es „Tanz in die Nacht“ zur Musik der 1950er Jahre. So mancher war im Stil dieser Zeit gekleidet gekommen. So erhielt die Tanznacht ein entsprechendes Flair.
Befreundete Stämme aus der Region hatten ebenfalls auf dem Kirchengelände unweit des Elisabethfehnkanals ihr Lager aufgeschlagen und beteiligten sich am Gemeindesommerfest der Kirchengemeinde. Hintergrund der „Vollversammlung“ von Pfadfindern in Reekenfeld war zudem eine Bezirksveranstaltung.
Lustig ging es am Nachmittag beim Gummistiefelweitwurf, Dosenwerfen oder aber auch beim Sackhüpfen zu. Weitere Spiele für Junge und Ältere komplettierten das Programm. Über dem Lagerfeuer wurde Stockbrot gebacken.
Viele Gäste nutzten auch das leckere Angebot von selbst gebackenen Kuchen. Es war ein gelungenes Sommerfest der rund 1500 Mitglieder zählenden Kirchengemeinde in Reekenfeld.
Die Veranstaltung endete am Sonntag mit einem Gottesdienst.
