REEKENFELD - Inzwischen liegen 25 Jahre hinter der ältesten Gruppe der Gemeinde. Die Frauen treffen sich regelmäßig zu einem gemütlichen Nachmittag.
Von Hans Passmann
REEKENFELD - Er hat Pfarrerwechsel genauso überlebt wie die Wechsel an der Spitze des Gemeinderates. Nun feierte der Frauenkreis der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Reekenfeld sein Jubiläum. 25 Jahre gibt es den Kreis nun – damit ist die Gruppe die älteste und auch die größte der Reekenfelder Kirchengemeinde.„Das konnte damals keiner von uns voraussehen, als wir uns am 1. Januar 1980 zum ersten Mal im Gemeindehaus in Reekenfeld zu einem geselligen Nachmittag trafen“, erinnert sich Annchen Hoppe. Aus dem einmaligen wurden regelmäßige Treffen, der Frauenkreis war geboren.
„Heute liegen 25 Jahre hinter uns, aus den jungen Müttern sind zu einem großen Teil Großmütter geworden“, sagte Herta Reinberg, geborene Klöver, die Gründerin des Frauenkreises auf der Jubiläumsfeier im Gemeindehaus.
Festlich und fröhlich wurde das Jubiläum gefeiert, dass mit einer Andacht in der Kirche begann. Der Kreis besteht ziemlich konstant; am Jubiläumstreffen nahmen immerhin noch acht Gründungsmitglieder teil, die mit einem kleinen Präsent bedacht wurden.
Zum Zeitpunkt der Gründung wurden die bis dahin vereinigten Kirchengemeinden Reekenfeld und Elisabethfehn per Beschluss der Oldenburgischen Landessynode getrennt. „Über zehn Jahre hatten die Reekenfelder Gläubigen für eine eigene Pfarrgemeinde ,oben‘ am Elisabethfehnkanal gekämpft. Bis dahin war man im Frauenkreis Elisabethfehn verbunden gewesen“, blickte Annchen Hoppe zurück.
Heute treffen sich die Frauen einmal im Monat zu einem informativen und geselligen Nachmittag. Die Gruppe, die sich finanziell selber trägt und kein Geld von der Kirchengemeinde bekommt, hat manchen Gottesdienst zum Weltgebetstag ausgearbeitet, sie hat andere Frauenkreise besucht, wie zum Beispiel den Frauenkreis in Rhaude und ihn nach Reekenfeld eingeladen. Und viele der Mitglieder hätten lange Jahre in großer Treue die „Brücke“ verteilt, so Christa Steinert. Einmal im Jahr steht ein Tagesausflug auf dem Programm.
„Konstant, kreativ und kommunikativ“, nannte Pastor Michael Harald Uecker den Kreis in seinen lobenden Grußworten.
