Ofenerfeld - Als Rita Kropp, „Baas“ des Heimatbundes „De Spieker“, und Stefan Meyer, Plattdeutschbeauftragter bei der Oldenburgischen Landschaft, den „Plattdüütsch Klenner“ zur Präsentation ins Heinrich-Kunst-Haus in Ofenerfeld brachten, da kamen sie gerade druckfrisch vom Isensee-Verlag: „De sünd noch warm“. Die Herausgeber des plattdeutschen Kalenders stellten gemeinsam mit Karin Linden vom „Spieker“ und Theo Gerdes vom Verein Begegnungsstätte Heinrich Kunst den neuen Kalender „up dat Jahr 2017“ vor.
Nach mehr als tausend Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurde ein Werk vorgelegt, durch das sich als roter Faden das Thema „500 Jahre Reformation“ zieht. Texte und viele Fotos von besonderen Kirchen aus dem Oldenburger Land widmen sich auch diesem Thema. Richard Eckhoff begrüßte als Vorsitzender des Vereins Begegnungsstätte Heinrich Kunst die Gäste und freute sich, dass das Haus als Bühne für die Vorstellung des Kalenders genutzt wurde. Er wünschte ihm eine breite Verteilung im Oldenburger Land: „eine schöne Zugabe zum Weihnachtsfest“. Das Trio Mitwollen aus Edewecht rundete mit Gesang unter Akkordeon- und Gitarrenbegleitung das Programm ab und erntete viel Beifall. Der „Klenner“ ist auch in Buchhandlungen mit Plattdeutsch-Abteilung erhältlich – für 5,95 Euro.
