Regensburg - Er gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten: Aribert Reimann. Am Samstagabend ist der Berliner, der auch als Pianist und Musikwissenschaftler erfolgreich ist, für sein Lebenswerk mit dem Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet worden. Reimann sei ein Global Player und seine Musik omnipräsent, sagte Musikkritikerin Eleonore Büning in ihrer Laudatio während der Gala in Regensburg. Schwieriger sei es, den Menschen und Komponisten Reimann zu beschreiben. „Er hat so viele verschiedene Seiten. Er passt irgendwie in keine Schublade.“
Reimann hat mehr als 70 Musikwerke geschrieben – Liederzyklen, Instrumentalstücke und mehrere Opern. Seinen Durchbruch feierte er 1978 mit der Oper „Lear“ an der Bayerischen Staatsoper in München.
