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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Reinhard Jirgl erhält Georg-Büchner-Preis

25.10.2010

DARMSTADT Der Berliner Schriftsteller Reinhard Jirgl ist am Sonnabend mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet worden. Der in der DDR aufgewachsene Jirgl habe in „einem Romanwerk von epischer Fülle und sinnlicher Anschaulichkeit ein eindringliches, oft verstörend suggestives Panorama der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert entfaltet“, begründete die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung die Vergabe des mit 40 000 Euro dotierten Preises an den 57-jährigen Schriftsteller.

„Reinhard Jirgl tut oft weh“, sagte Helmut Böttiger in seiner Laudatio auf den Preisträger. Er stehe für das Sperrige und Lesehürden, er scheine geradezu Barrikaden zwischen sich und der landläufigen Öffentlichkeit aufgebaut zu haben.

Der Georg-Büchner-Preis gilt als wichtigste literarische Auszeichnung in Deutschland. Zu den bisherigen Preisträgern gehören so renommierte Schriftsteller wie Max Frisch, Günter Grass, Uwe Johnson, Elfriede Jelinek und zuletzt Walter Kappacher.

Der bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Jirgl ist für seine experimentelle Sprache bekannt. So nutzt er Ziffern und Zeichen – schreibt etwa „1zige“ oder setzt Ausrufungszeichen vor Wörtern und Bindestriche nach einem ausgeklügelten System und oft in lautmalerischer Rechtschreibung, die an den Schriftsteller Arno Schmidt erinnert. So finden sich in seinem jüngsten Werk „Die Stille“ Sätze wie: „?Hättest du=Anihrerstelle? nicht weinen müssen. Denn son Hochzeit“s Tag gilt doch für 1 Frau als Der-Schönste-Tag=im-Le -“. Das Familienepos war für den Deutschen Buchpreis 2009 nominiert.

Von der Akademie sind zudem Karl-Markus Gauß mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay sowie Luca Giuliani mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa ausgezeichnet worden.

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