REITLAND - Der Sträucherberg wurde mit Fackeln entfacht. Nach einer Stunde war nur noch ein kümmerlicher Rest übrig.
von jochen eilers
REITLAND - An einem neuen Platz hat die Freiwillige Feuerwehr Reitland ihr Osterfeuer abgebrannt. Direkt an der Reitlander Straße hatten die Jugendlichen des Dorfes einen riesigen Sträucherhaufen von Hand aufgeschichtet.Und nach einem kurzen Fußmarsch vom Feuerwehrhaus zum Osterfeuer-Platz wurden die Sträucher mit Fackeln entfacht. Angeführt wurde der Fackelmarsch von den Musikanten des Spielmannszugs Seefeld.
Nachdem im vergangenen Jahr das Reitlander Osterfeuer noch einige Startschwierigkeiten gehabt hatte, brannte das Feuer in diesem Jahr schon nach wenigen Sekunden lichterloh. Und bereits nach einer Stunde war von dem einst stattlichen Haufen nur noch ein kleiner Rest übrig.
Doch in der Zwischenzeit hatte ein Team von Pyrotechniker aus Goslar das Höhenfeuerwerk gestartet. Auch in diesem Jahr begeisterte das Feuerwerk die zahlreichen Zuschauer auf der Straße. Mit den verschiedenen Böllern zeichneten die Feuerwerker beeindruckende Bilder am Reitlander Nachthimmel. Insgesamt ist das Feuerwerk beim Reitlander Osterfeuer wohl das größte im gesamten Landkreis Wesermarsch.
Dementsprechend viele Schaulustige beklatschen anschließend auch die Arbeit der Pyrotechniker.
Doch das Osterfeuer und das Feuerwerk waren nur der Auftakt für die große Party im Festzelt am Feuerwehrhaus. Wie auch in den vergangenen Jahren sorgten am Ostersonntag wieder die L. A. Crits für ausgelassene Stimmung im Zelt. „Das Zelt war richtig voll. Wir wissen noch nicht einmal, wie viele Besucher wir insgesamt hatten", sagte der Reitlander Ortsbrandmeister Dieter Tönjes. Jedenfalls war die Feuerwehr wieder einmal richtig zufrieden mit der Stimmung und der Besucherzahl. Es habe auch keine Auseinandersetzungen zwischen den Feiernden gegeben, so dass es wieder ein richtig rundes Fest in Reitland war, sagte Tönjes weiter.
Noch bis in die frühen Morgenstunden wurde ausgelassen im und vor dem Zelt gefeiert und bei der guten Musik der Band fanden sogar Tanzmuffel den Weg auf die Tanzfläche.
Zahl der Besucherim Festzelt ist
kaum zu schätzen
