New York - Renoir ganz intim: In New York kommt die wohl größte Sammlung persönlicher Besitztümer des französischen Malers unter den Hammer – nach Ansicht von Experten eine „Goldmine“. Zum Verkauf stehen Hunderte persönliche Briefe, Fotos und andere Erinnerungsstücke, die Einblick ins Schaffen und Seelenleben von Pierre-Auguste Renoir (1841–1919) gewähren.
Die Versteigerung soll am 19. September bei Heritage Auctions stattfinden. Das Auktionshaus schätzt den Wert der Renoir-Besitztümer auf umgerechnet 2,2 Millionen Euro. Das Privatarchiv des Künstlers befand sich bis 2005 im Besitz seiner Erben. Sein Enkel Paul bot es schließlich zum Verkauf an.
Zu haben sind 19 Gipsmodelle in Skulpturform, seine Heiratsurkunde, ein Notizblock mit Kritiker-Kommentaren sowie Briefe an seine Zeitgenossen Claude Monet und Edouard Manet. Mit „Les Bécasses“ kommt das einzige Gemälde unter den Hammer, bei dem es sich um sein letztes Werk handeln soll.
