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herausgesucht: Es gibt Lorbeerhuhn mit Olivenkartoffeln – ein Gericht, das sich leicht vorbereiten und schnell und einfach zubereiten lässt.Gleich zu Beginn wird schon einmal der Backofen auf 180 Grad Celsius vorgeheizt. Das Huhn wird von innen und außen gewaschen und trocken getupft. „Und man sollte daran denken, das Fett am Schwanzansatz abzuschneiden“, erklärt Birgit Ziemba, bevor sie das Huhn mit zwei Esslöffeln Olivenöl einreibt und es von innen und außen ordentlich salzt. Dann wird das Huhn mit vier Lorbeerblättern gefüllt und die Schenkel werden mit Küchengarn zusammengebunden.
Die Brühe wird anschließend in eine Fettpfanne oder eine Auflaufform gefüllt, die dann auf die untere Schiene im Ofen gestellt wird. Eine Schiene höher wird das gewürzte Huhn einfach auf den Rost gelegt. „Das muss dann 30 Minuten grillen. Die Flüssigkeit aus dem Huhn tropft einfach unten in die Fettpfanne“, so die 43-Jährige.
Während das Huhn langsam gart, schält Birgit Ziemba die Kartoffeln. Sie werden gewaschen, längs halbiert und in ein Backblech gegeben. Die neunjährige Zoe gesellt sich dazu: Sie will die Knoblauchzehen andrücken. „Die müssen nicht geschält werden, die kommen einfach mit der Schale zu den Kartoffeln“, erklärt die 43-Jährige ihrer Tochter. Dann kommen noch das restliche Olivenöl, die Oliven, Salz und Pfeffer sowie die restlichen Lorbeerblätter zu den Kartoffeln. Die in der Fettpfanne aufgefangenen Flüssigkeit von dem Hähnchen wird mitsamt der Brühe über die Kartoffeln gegossen. Ziemba: „Dann schiebt man einfach die Kartoffeln anstelle der Fettpfanne unter das Huhn und lässt alles weitere 30 Minuten im Ofen. Ich wende das Huhn zwischendurch aber ein Mal.“
Das Huhn ist gar, wenn sich Schenkel und Flügel leicht ablösen lassen. Birgit Ziemba tranchiert das Huhn und richtet die Teile auf den saftigen Kartoffeln an – die haben nämlich den gesamten Sud aufgesogen: „Man kann das Huhn aber auch ganz lassen und es erst am Tisch zerlegen.“ Zum Essen gesellt sich dann auch Sohn Benedikt (12) dazu: ihm schmeckt es.
