Hannover - Mit Stil haben sich Fury in the Slaughterhouse 2008 von ihren Fans verabschiedet: große Tour durch Deutschland, würdiges Finale in ihrer Heimatstadt Hannover. So ganz ist die Band seitdem natürlich nicht verschwunden. Nicht nur, weil ihre Songs – darunter die Klassiker „Won’t Forget These Days“, „Time To Wonder“ und „Radio Orchid“ – in den Radios, den mp3-Playern und vor allem in den Köpfen der Fans weiterklingen. In Soloprojekten sind einzelne Bandmitglieder der Musik treu geblieben.

Seit sich „Fury in the Slaughterhouse“ 1987 in Hannover zusammengefunden haben, suchen und finden sie die großen Rockmelodien. Schon auf ihrem Debütalbum „Fury in the Slaughterhouse“ hat sich die Band 1988 unter anderem mit dem späteren Klassiker „Time To Wonder“ vorgestellt. Auf dem zweiten Album „Jau“ legten sie 1990 die Hymne „Won’t Forget These Days“ nach.

Mitte der 1990er Jahre sind sie über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und gehen sogar an der Ostküste der USA auf Tour. Doch nicht die Anmutung von großer weiter Welt macht diese Band so beliebt. Die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder, Christian Decker, Christof Stein-Schneider, Rainer Schumann und Gero Drnek legen viel Wert darauf, ihren Fans nah zu sein: sympathische Musiker, die ihre Heimat Hannover immer in Ehren halten. Nicht erst bei ihrer Abschiedstour 2008 haben sie das mit leidenschaftlichen Konzerten unter Beweis gestellt.

Dass sie in ihrem Bandnamen das beliebte Fernsehserienpferd „Fury“ ins Schlachthaus verfrachten, fällt da gar nicht mehr weiter auf.

Wer mehr über die Band erfahren möchte, wird fündig auf der offiziellen Homepage.

Timo Ebbers
Timo Ebbers Online-Redaktion (Ltg.)