• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Kultur

Rock’n’Roll und Regenschauer

23.06.2015

Scheeßel Es hat mit Regen begonnen und mit Regen geendet: Das Hurricane-Festival 2015 in Scheeßel (Landkreis Rotenburg/Wümme) stellte für viele Musikfans den Höhepunkt des Open-Air-Sommers dar. Hochkarätige nationale und internationale Bands sorgten an drei Tagen auf dem Gelände am Eichenring für einen musikalischen Höhepunkt nach dem anderen. Bei mehr als 100 Künstlern hatte so mancher Festivalgänger die Qual der Wahl. Vier Bühnen boten ein umfangreiches Programm, bei dem Überschneidungen unvermeidbar waren.

So mussten sich Besucher bereits am ersten Festivaltag entscheiden, ob sie lieber Frittenbude aus Bayern oder The Dø aus Frankreich sehen und hören wollten.

Am Sonnabend wurde es nicht leichter: Farin Urlaub und sein Racing Team oder Rapper Cro? Rockmusik konkurrierte mit Hip-Hop. Ähnlich war es auch am letzten Tag in Scheeßel: Sinnliche Klänge bei Florence + The Machine oder doch lieber harte Beats von Casper?

Auch das eine Geschmacksfrage, die jeder für sich entschied. Die Überschneidungen sind zwar ärgerlich, machen aber durchaus Sinn. Denn nur so schaffen es die Veranstalter regelmäßig, mehr als 60  000 Besucher gezielt auf dem Gelände zu verteilen, was eine relative Entspannung vor einzelnen Bühnen bewirkt. Anders als bei sehr stark frequentierten Festivals, wie beispielsweise Rock am Ring, hat man auf dem Hurricane noch die Chance, es bis in die erste Reihe zu schaffen, ohne stundenlang auf den Auftritt der Lieblingsband zu warten.

Schlange stehen ließ sich aber auch abseits der Bühnen häufig nicht vermeiden. Ob an den Aufladestationen für das neue Bezahlsystem, vor den Dixi-Toiletten oder bei der Autogrammstunde der favorisierten Band. Als erprobter Festivalgänger nimmt man das jedoch entspannt in Kauf, genau wie das gewöhnungsbedürftige Wetter, das auch in diesem Jahr keine Ausnahme bildete.

Damit alles so reibungslos wie möglich abläuft und das Festival für zum unvergesslichen Erlebnis wird, dafür sorgten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Helfer und Mitarbeiter. Insgesamt 3000 Servicekräfte von der Sicherheit bis hin zur Gastronomie waren an drei Tagen rund um die Uhr im Einsatz. Unterstützt wurden sie dabei zusätzlich von 700 freiwilligen Helfern, den sogenannten Lotsen.

Julia Zube
Volontärin
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

Weitere Nachrichten:

Hurricane | Rock am Ring

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.