RODENKIRCHEN - Bürgermeister Boris Schierhold lobte das soziale Engagement der Schüler. Sie übernehmen eine „globale Verantwortung“.
von beatrix schulte
RODENKIRCHEN - 821,78 Euro sammelten die Schüler der Realschule Rodenkirchen bei ihrem zweistündigen Benefiz-Konzert am Donnerstagabend in der Rodenkircher St.-Matthäus-Kirche zugunsten der Unicef-Aktion „Schulen für Afrika“. Bereits zum 8. Mal organisierten Musiklehrer Heiko Thaden und seine Kollegen ein solche Benefizkonzert, das die Schüler mit verschiedensten Musik- und Textbeiträgen gestalteten.Ein Highlight des Konzertes bildete ein von dem Ghanaer Roy Asabre, der von Ralf Splettstößer (beide von der Freikirche in Varel) am Keyboard begleitet wurde, gesungenes Gospellied.
Schulleiter Holger Briese sprach in der vollbesetzten Kirche von globaler Verantwortung der Schüler, angesichts der Vorbereitungen und Durchführung des jährlichen Unicef-Konzertes. Das aktuelle Projekt „Schulen für Afrika“, entstanden durch ein Manifest des südafrikanischen Freiheitskämpfers Nelson Mandela, stellte Ingeborg Schmidt von der Unicef-Gruppe Oldenburg unter anderem mit einem Filmbeitrag aus Angola dar. Es geht darin um die schulische und berufliche Bildung der Kinder und Jugendlichen vor allem in Bürgerkriegsländern. Die ersten Aktionen sollen dabei in Angola beginnen und sich dann über weitere südafrikanische Staaten erstrecken. Nicht nur das Lesen und Schreiben sei dabei wichtig, sondern auch die bessere Wasserversorgung und die Wiederbelebung von Dorfgemeinschaften durch gemeinsame Projekte. „Neue Gemeinschaften wachsen heran. Das ist ein gewaltiger Gewinn für die Bevölkerung“, sagte Schmidt.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler verlas einen Bibeltext aus dem neuen Testament. Er beendete die Lesung mit einem Zitat von Nelson Mandela: „Bildung ist die stärkste Waffe, mit der wir die Welt verändern können“.
Bei allen Aktiven und Mitwirkenden bedankte sich Stadlands Bürgermeister Boris Schierhold. Er lobte ihr soziales Engagement. In einer gemeinsamen Welt müssten alle Staaten die Chance bekommen, ein angenehmes Leben führen zu können.
