RODENKIRCHEN - Der Erlös ging an Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. 1344,11 Euro kamen zusammen.
von beatrix schulte
RODENKIRCHEN - Ein überraschendes Konzert für ein ebenfalls überraschendes Ereignis: So nannte Pfarrer Werner Könitz das Benefiz-Konzert des Rodenkircher Aktions-Bündnisses „Asien-Flut" zugunsten von Unicef am Sonnabend in der St.-Matthäus-Kirche. Das Bündnis, zu dem die Kirchengemeinde Rodenkirchen, die AWo, das DRK und Bürgermeister Boris Schierhold gehören, hat bereits in mehreren Aktionen Geldspenden für die Flutopfer in Südostasien gesammelt. Jetzt kamen 1344,11 Euro zusammen.Das Benefiz-Konzert wurde überwiegend von Silke Haupt organisiert, die – auch ohne offizielle Funktion – die verschiedenen Chöre und Orchester angesprochen hatte. Sie bedankte sich herzlich bei allen Mitwirkenden, die ihrer Idee spontan zugestimmt hatten und an dem Benefiz-Konzert teilnahmen.
Nach dem Aufruf von Silke Haupt wollten sich viel mehr Gruppen an dem Konzert beteiligen, doch dafür blieb nicht genug Zeit. Ohnehin dauerte dieses Benefiz-Konzert bereits zwei Stunden, mehr war den Zuhörern in der kalten Kirche nicht zuzumuten. Werner Könitz schloss nicht aus, ein Wiederholungskonzert im Sommer folgen zu lassen, um dort weitere Spenden sammeln zu können.
Beteiligt waren die Singgemeinschaft Stadland, die von Adolf Menkens geleitet wurde. Mit einem Kanon und weiteren Liedern trat der Kirchenchor der Kirchengemeinde Rodenkirchen unter der Leitung von Lidia Jung auf. Das Blasorchester der Turn- und Musikvereinigung Rodenkirchen mit dem Leiter Peter Abbenseth am Schlagzeug spielte unter anderem „We are the World" und „The Lion King". Mit seiner neuen Leiterin Angela Giampietro, Musiklehrerin der Musikschule Wesermarsch, sorgte der Gospelchor der Kirchengemeinde für eine lockere Atmosphäre in dem gut gefüllten Gotteshaus.
Mit dem Unicef-Song wartete der Chor der Musik-AG der Realschule Rodenkirchen auf, während Musiklehrer Heiko Thaden am Keyboard für die rhythmische Begleitung sorgte. Dabei präsentierte Julian Meyer in gekonnter Manier eine gelungene Solo-Einlage. Ebenfalls solistisch aktiv waren die beiden Schwestern Viktoria und Jessica Kuhn und Wiebke Wienken, die an der Orgel von Lidia Jung begleitet wurde. Sie alle erhielten einen frenetischen Applaus vom beeindruckten Publikum.
Und zum guten Schluss sangen alle Akteure gemeinsam ein „Dona nobis pacem" und das Blasorchester spielte „Shalom alechem". Als besonderes Mitbringsel hatte das Blasorchster vier Kartons gefüllt mit den eigenen CD's gestiftet, die für fünf Euro verkauft wurden. Auch dieser Erlös geht komplett an Unicef. Wer Interesse an einer solchen Musik-CD hat, kann diese an der Tankstelle in Rodenkirchen kaufen. Es sind noch reichlich Exemplare vorhanden.
