RODENKIRCHEN - Allein schon der Name Masuren weckt Erinnerungen und Sehnsüchte. Eine Reise ins ehemalige Ostpreußen bedeutet daher auch immer eine Konfrontation mit der Geschichte. Die Region, im 13. Jahrhundert vom Deutschen Orden erobert, bietet noch heute unberührte Natur und viele Sehenswürdigkeiten, die Bernd Naumann in seinem Diavortrag am Montag, 16. Januar, zeigen wird. Die Veranstaltung unter dem Titel „Naturparadies Masuren & Danzig – 1000 Jahre alte Handelsstadt“ beginnt um 20 Uhr in der Markthalle Rodenkirchen.
Vom Deutschen Ritterorden und der Marienburg bis hin nach Danzig: Bernd Naumann wird das Gefühl vermitteln, als würde man in eine vergangene und doch bekannte Zeit zurückfinden. Im Schloss von Olsztyn beispielsweise war einst der Gelehrte und Astronom Nikolaus Kopernikus (1473-1543) tätig. Er beschrieb, dass sich die Erde um ihre eigene Achse dreht und sich zudem – wie die anderen Planeten – um die Sonne bewegt. Noch heute können die Besucher seine astronomische Tafel zur Tag- und Nachtgleiche bewundern.
Das Land der 3000 Seen, der südlichste Teil des ehemaligen Ostpreußens und eine der letzten naturnahen Regionen Europas, liegt im Nordosten Polens. Es ist ein einzigartiges Paradies für Naturliebhaber und Wassersportler. Ein Höhepunkt ist ein Abstecher in die Kleinstadt Malbork. Sie liegt im Schatten der größten Backsteinburg Europas, der ehemaligen Residenz der Hochmeister des Deutschen Ordens, der Marienburg.
Die ehemalige Hansestadt und Ostseemetropole Danzig, während des Zweiten Weltkrieges fast total zerstört, hat Bernd Naumann gleichfalls besucht. Die polnische Stadt strahlt nach gelungener Restaurierung heute wieder den Glanz längst vergangener Epochen aus. Dass der Katholizismus fest in der polnischen Gesellschaft verankert ist, wird der Referent anhand von Bildern zahlreicher Prozessionen, die meist zu Ostern stattfinden, eindrucksvoll belegen.
Eintrittskarten im Vorverkauf gibt es im Bücher- & Schreibwareneck Manzke sowie im Hotel Hülsmann.
