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Werbegemeinschaft Weihnachten ohne Glücksmarken

uls

RODENKIRCHEN - Die Werbegemeinschaft Stadland spürt nach dem Ausfall der diesjährigen Wesermarsch-schau einen erheblichen Kostendruck. Um die Ausgaben zu reduzieren, wurde das Aus für die Glücksmarkenaktion während der Jahreshauptversammlung am Donnerstag beschlossen. Und auch die zweitägige Weihnachtsausstellung in der Markthalle, die am 1. und 2. Dezember stattfinden soll, steht auf der Kippe. Sie könnte nur noch an dem Sonntag stattfinden. Eine Zusammenlegung mit der Kunst & Hobby des Verkehrsvereins Stadland wäre für das nächste Jahr eine weitere Option.

Überraschend schnell ging die Wahl des neuen Vorstands in der Gaststätte Friesenheim über die Bühne. Nachdem die Vorsitzende Hilke Herrmann und ihre Stellvertreterin Manuela Manzke wiedergewählt worden waren, gestaltete sich auch die Wahl des neuen Kassenwarts und eines neuen Schriftwarts relativ problemlos. Die Nachfolge von Kassenwart Thomas Meyer trat Tim Spiekermann an. Für Schriftwart Sven Placküter, der ebenfalls nicht mehr kandidierte, sprang Michael Schröder in die Bresche. Beisitzer sind Heiko Hemme, Horst Wieting und Torben zur Horst. Die Kasse werden Petra Haase und Udo Meyer prüfen.

Kosten fallen an

Die Finanzsituation bereitet der Werbegemeinschaft indes Kopfzerbrechen. „Wenn wir noch dreimal den Weihnachtsmarkt veranstalten, sind wir pleite“, hieß es. Denn der Markt wirft keinen Gewinn ab, vielmehr fallen erhebliche Kosten für die Gemeinschaft an. Kosten für die Beleuchtung, die Tschu-Tschu-Bahn und Gutscheine etwa, die bisher durch Einnahmen aus der Gewerbeschau gedeckt werden konnten. „Wir mussten die Schau in diesem Jahr absagen, weil trotz mehrerer Bemühungen nicht genügend Aussteller zu finden waren“, sagte Hilke Herrmann.

Während Petra Hasse sich bezüglich der nächsten Wesermarschschau optimistisch zeigte, die dann wieder für Geld in der Kasse sorgen könnte, war Gunnar Meier skeptisch: Der Weihnachtsmarkt müsse kostendeckend sein und dürfe keine Verluste machen. „Wir kommen nicht drum herum, mit allen Konsequenzen“, sprach er sich dafür aus, den Markt nur noch an einem Tag stattfinden zu lassen. Die Abstimmung darüber war als Meinungsbild dann wenig hilfreich: Fünf Mitglieder stimmten zu, den Markt nur noch an einem Tag stattfinden zu lassen, 16 enthielten sich der Stimme. Während einer Mitgliederversammlung nach den Sommerferien soll das Thema nun geklärt werden und wie die Attraktivität der Veranstaltung gesteigert werden kann. Auf jeden Fall soll beim Weihnachtsmarkt in diesem Jahr eine Tombola stattfinden. Horst Wieting erklärte sich bereit, dafür alles zu organisieren. Ob es zu einer Sonderabgabe unter den Mitgliedern kommt, um Ausgaben finanzieren zu können, oder die Beiträge erhöht werden müssen, will die Werbegemeinschaft nun gleichfalls nach den Ferien klären.

Nordvision-Absage

Weitere Themen waren die Weihnachtsbeleuchtung an den Ortseingängen, an denen sich die Gemeinde nicht finanziell beteiligt, die Absage der Teilnahme an der Messe Nordvision und die Außendarstellung der Werbegemeinschaft. Kreative Ideen seien gefragt, um ein gesellschaftliches Ereignis, möglichst auf dem Marktplatz, auf die Beine zu stellen. Man könnte sich auf bestehenden Veranstaltungen präsentieren, war ein Vorschlag.

Ende 2011 gehörten der Werbegemeinschaft rund 70 Mitglieder an, drei neue konnten begrüßt werden.

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