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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Flüchtlingsdoku gegen Hollywood-Streifen

28.07.2017

Rom Ein Dissident fordert Hollywoodgrößen heraus: Der weltbekannte chinesische Künstler Ai Weiwei steht mit seinem Dokumentarfilm „Human Flow“ über die Flüchtlingskrise im Wettbewerb um den Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig. Sein Beitrag gehöre zu den 21 ausgewählten Filmen, teilte Festival-Direktor Alberto Barbera am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Rom mit. Die 74. Auflage der ältesten Filmfestspiele der Welt beginnt am 30. August und endet am 9. September.

Für den Goldenen Löwen wollen sich zudem der Horrorfilm „Mother!“ von Darren Aronofsky mit Stars wie Jennifer Lawrence und Michelle Pfeiffer, „Suburbicon“ von George Clooney und „The Shape Of Water“ von Guillermo Del Toro empfehlen. Eröffnet wird das Festival mit der Science-Fiction-Satire „Downsizing“ von Alexander Payne, in der Matt Damon und Christoph Waltz mitspielen.

Ai Weiweis Dokumentarfilm wird in Venedig seine Premiere haben. Der 59-jährige Regimekritiker und Aktivist ist der wohl bekannteste chinesische Künstler. In seiner kommunistischen Heimat war der für die Menschenrechte kämpfende Konzeptkünstler 2012 fast drei Monate lang verschleppt gewesen. 2015 bekam er seinen Reisepass zurück und konnte nach Deutschland ausreisen, jetzt lebt er in Berlin. Seitdem ist die Flüchtlingskrise sein Lebensthema.

Neben seinem Werk werden auch andere Dokumentarfilme in Venedig zu sehen sein, etwa ein dreistündiger Film über die New Yorker Stadtbibliothek sowie eine Studie über einen berühmten Teufelsaustreiber von „Exorzist“-Regisseur William Friedkin.

Außer Konkurrenz läuft der Film „Loving Pablo“ über das Leben des berüchtigten kolumbianischen Drogenbosses Pablo Escobar mit den auch privat liierten spanischen Hollywood-Größen Javier Bardem und Penélope Cruz in den Hauptrollen.

Für den roten Teppich kündigte Barbera Stars wie Sienna Miller, Kirsten Dunst, Helen Mirren, Charlotte Rampling, Vince Vaughn, Ethan Hawke und Jim Carrey an. Zudem werden Jane Fonda und Robert Redford anreisen, um Preise für ihr Lebenswerk entgegenzunehmen.

Das Filmfestival in der italienischen Lagunenstadt gibt es seit 1932. In jüngeren Jahren diente es so manchen Filmen als Sprungbrett zum wohl begehrtesten Filmpreis der Welt, dem Oscar. Den Vorsitz der Jury wird US-Schauspielerin Annette Bening innehaben.

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