Von Hans-Carl Bokelmann
Frage:
Frau Speckmann, haben Sie so kurz vor dem Valentinstag überhaupt noch Zeit für ein Interview?Speckmann:
Es muss aber ganz schnell gehen, ich muss zurück zu meinen Blumen.Frage:
Die rote Rose ist zum Valentinstag besonders stark gefragt. Haben Sie genügend viele auf Lager?Speckmann:
Bisher noch nicht, denn wir ersteigern sie erst morgen früh auf der Blumenversteigerung im holländischen Aalsmeer – schließlich wollen wir auch zum Valentinstag frische und qualitativ hochwertige Ware in Umlauf bringen.Frage:
Wird das nicht ziemlich teuer – zum Valentinstag will schließlich jeder rote Rosen verschenken?Speckmann:
Rote Rosen und rote Blumen generell werden tatsächlich in den Tagen vor dem Valentinstag hoch gehandelt. Aber zum einen stellt sich der Markt auf den enorm großen Bedarf ein und zum anderen ist die rote Rose selbst zum Valentinstag nicht ein unbedingtes Muss.Frage:
Was heißt das?Speckmann:
Rot ist zwar die Farbe der Liebe, aber auch mit andersfarbigen Blumen kann man seine Zuneigung zum Ausdruck bringen. Aus dieser Sicht ist erlaubt, was gefällt. Auch der Bischof Valentin dürfte seinen Liebespaaren nicht nur rote Rosen geschenkt haben. Wichtig ist, dass die Blumen von ganzem Herzen geschenkt werden.Die Preise für rote Rosen und andere rote Blumen ziehen schon einige Tage vor dem Valentinstag an. Das sagt Veronika Speckmann, Garten- und Landschaftsbauerin aus Bösel.
