Oldenburg - Die Prominenz kam in Scharen: Am Mittwochabend ist das 19. Oldenburger Filmfest mit einer großen Gala in der EWE-Arena eröffnet worden. Bis einschließlich Sonntag werden über 40 aktuelle Arbeiten des internationalen unabhängigen Films gezeigt, oftmals begleitet von den jeweiligen Stars und Sternchen.
Wie üblich, wurde dem Filmfest zur Eröffnung ein kräftiger Schuss Glamour verordnet – und die Gala erledigte diese Aufgabe bestens. Begleitet von zahlreichen Fans schritten Hollywood-Größen wie Deborah Kara Unger, Christopher Coppola, Tamar Simon Hoffs, Lana Morgan oder der Kameramann Phedon Papamichael (u.a. „Walk the Line“), der in diesem Jahr den Ehrenpreis „German Indepence Honorary Award“ erhält, über den roten Teppich in die zum Kinosaal umfunktionierte Arena. Dort wurde, im Beisein u.a. von Oberbürgermeister Gerd Schwandner (der nach Knie-OP auf Krücken kam) und Filmfest-Chef Torsten Neumann, zum Auftakt die deutsche Produktion „Oh Boy“ von Regisseur Jan Ole Gerster gezeigt; über 1100 Zuschauer bildeten den würdigen Rahmen des Festivalstarts. Jurypräsidentin Mira Sorvino fehlte. Sie hatte in Paris ihr Flugzeug verpasst.
Die Beteiligten der Tragikomödie „Oh Boy“ stellten sich vorher und nachher ihrem Publikum. Neben Gerster kamen die Schauspieler Tom Schilling, Ulrich Noethen, Friederike Kempter, Marc Hosemann, Katharina Schüttler und RP Kahl nach Oldenburg, um die Premiere ihres Films zu feiern.
Bis zum 16. September wird die Stadt nun zum Zentrum der Filmwelt. Neben den 43 Produktionen (und zwölf Kurzfilmen) wird der begehrte Preis „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ verliehen; fünf Produktionen gehen ins Rennen. Erstmals ist zudem der Darstellerpreis „Seymour Cassel Award“ ausgelobt worden.
