Celle - Die zentrale Auftaktveranstaltung zum Internationalen Museumstag steht am 18. Mai ganz im Zeichen der Royals aus Hannover. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) eröffnet den Tag als amtierender Bundesratspräsident im Celler Schloss. Zeitgleich startet dort die Schau „Reif für die Insel. Das Haus Braunschweig-Lüneburg auf dem Weg nach London“. Sie ist Teil der bisher größten niedersächsischen Landesausstellung „Hannovers Herrscher auf Englands Thron 1714-1837“. In fünf Schlössern und Museen wird die Epoche beleuchtet, als die Kurfürsten und Könige von Hannover gleichzeitig das Weltreich Großbritannien lenkten.
Unter dem Motto „Sammeln verbindet - Museum collections make connections“ nehmen bundesweit rund 1750 Häuser an der 37. Ausgabe des Internationalen Museumstages teil. Der Zuspruch der Besucher wachse Jahr für Jahr, sagte die Vizepräsidentin des Deutschen Museumsbundes und Direktorin des Bremer Übersee-Museums, Wiebke Ahrndt, am Donnerstag in Celle. 6400 Museen gibt es bundesweit, so viele wie in keinem anderen Land. „Wir sind das Museumsland auf der Welt schlechthin“, betonte Matthias Henkel, Vorstandsmitglied des Internationalen Museumsrats Deutschland.
Homepage „37. Internationaler Museumstag“
Der Eintritt ist am 18. Mai vielerorts frei. In Berlin wird der Tag mit einer Langen Nacht der Museen eingeläutet. Zahlreiche Häuser bieten einen Blick hinter die Kulissen, zudem gibt es spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche. In Niedersachsen und Bremen beteiligen sich rund 180 Museen mit Aktionen und zum Teil auch Ausstellungspremieren. Beispielsweise kann in Wolfsburg das neu eröffnete Hoffmann-von Fallersleben-Museum entdeckt werden.
