Cloppenburg - Die Stadtjugendpflege Cloppenburg hat ein positives Resümee der Ferienpass-Aktion 2012 gezogen. Insgesamt standen in diesem Jahr knapp 2000 Teilnehmerplätze auf 101 Veranstaltungen verteilt für Cloppenburger Kinder bereit. Bis auf sieben Wochenendtage gab es an den insgesamt 42 Ferientagen mehrere Veranstaltungen. „Ein tolles Ergebnis“, urteilt Stadtjugendpfleger Thorsten Meyer, der die „großartige Bereitschaft der Vereine und Verbände“ lobte. Zwei Drittel der Veranstaltungen seien auf sie zurückzuführen, das restliche Drittel veranstaltete der Jugendtreff Rote Schule.
Im Survival-Camp in Lindern etwa konnten Kinder von sechs bis 14 Jahren ein Gefühl von „Wildnis“ fern der Zivilisation erleben. Ohne Strom und fließendes Wasser organisierten die Kinder mit der tatkräftigen Unterstützung der Betreuer ihr Leben. Die Kinder bauten ihre eigenen Schlafhütten, einen Niedrigseilgarten, einen Hochsitz, Pfeil und Bogen, ein Floß, backten Kuchen und Brot im Lagerfeuer, angelten und räucherten Fische.
Gut angenommen wurden auch die Tagesfahrten etwa ins Tierheim in Sedelsberg, zum Heidepark Soltau, zum Movie Park in Bottrop, in den Zoo in Emmen oder ins Universum in Bremen. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich die Familienfahrten.
Im Museumsdorf Cloppenburg gab es zahlreiche Veranstaltungen: „Ein Tag wie damals“, „Reise in die Vergangenheit“ und „Brotbacken“. Auch hier war die Nachfrage sehr groß. Wer es sportlich mochte, konnte in diesem Jahr Tennis spielen, Selbstverteidigung, Yoga, allgemeine Fitness, Reiten oder Einrad fahren ausprobieren. Die beliebten Selbstbehauptungskurse für Mädchen und Jungen waren sofort ausverkauft.
In Kursen wie „Pixeln“, Bilder aus Sand, Basteln mit Filz, Traumfänger basteln etc. konnten Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Aktiv konnten sie auch etwa in der Süßigkeiten-Werkstatt werden, bei den Wasserspielen im Soestebad, in der Klimacoolen Küche, bei der Fahrradrallye, der Filmnacht oder der Sommer-Olympiade. Auch die Rote-Schule-Reporter waren wieder unterwegs.
