SAGE-HAAST - SAGE-HAAST/GA - Mit der Einladung der Wackeltenöre aus Wüsting als besondere Gäste auf dem gemütlichen Sängerabend im Haaster Krug hatten die Organisatorinnen vom gastgebenden Verein, dem Frauenchor Bissel/Haast/Sage mit seiner Vorsitzenden Gudrun Negd, einen guten Griff getan. Die drei jungen Männer zogen wirklich alle Blicke auf sich, als sie sich zum Rhythmus bekannter Melodien steif wie ein Stück Holz mal links, mal rechts zur Seite wiegten oder nach vorne und nach hinten schwankten.

Neben gewisser technischer Hilfsmittel, die sie als ihr Betriebsgeheimnis bezeichneten, gehörte offensichtlich eine Menge Muskelkraft dazu, um die leicht und elegant anmutenden Nummern hinzulegen. Als jedenfalls nach der Vorstellung der Ruf nach einer Zugabe laut wurde, gestand Marco Grauer als Chef des Dreiergepanns ein, dass sie dazu körperlich beim besten Willen nicht mehr in der Lage seien, worauf sie dann vom Publikum mit viel Applaus verabschiedet wurden.

Begonnen hatte der Abend mit Liedvorträgen, die Schlag auf Schlag vom Frauenchor Bissel/Haast/Sage, dem Männergesangverein Sage und den als Gast eingeladenem gemischten Chor Döhlen vorgetragen wurden. Der Frauenchor mit seiner Dirigentin Inge Timp eröffnete den Vortragsreigen mit den Liedern „Frau Musica“, „Träume im Wind“ und „Was als Glück begonnen“. Die Döhler sangen unter der Leitung von Manfred Scholz unter anderem den Schlager „Griechischer Wein“. Der Männergesangverein Sage trug mit seinem Dirigenten Wolfgang Siebert die Stücke „Was glänzet der Frühling“, „Schöne Marieke“ und „Wer hier mit uns will fröhlich sein“ vor. Auch stimmten die beiden Sager Chöre gemeinsam ein Lied an und zwar das Stück „Die Ufer des Euphrat“.

Nach den Gesangseinlagen servierte Konrad Otten den Gästen tanzbare Musik. Der gemütliche Abend hat eine lange Tradition. Er wird im jährlichen Wechsel vom Frauenchor Bissel/Haast/Sage und dem Männergesangverein Sage organisiert.