SALZBURG - SALZBURG/DPA - Der österreichische Pianist Markus Hinterhäuser will als künftiger Konzertchef der Salzburger Festspiele einen Akzent auf Neue Musik legen. „Dafür stehe ich, das erwartet man auch“, sagte der 45-Jährige jetzt in Wien. Als Konzertchef ab der Saison 2007 soll er den Salzburger Festspiel-Intendanten, den deutschen Regisseur Jürgen Flimm, im Konzertbereich beraten und das Konzertprogramm entwickeln. Hinterhäuser engagierte sich bisher als Kulturmanager in Salzburg und Wien vor allem für Neue und Neueste Musik, etwa für Werke von Luigi Nono, Morton Feldman oder György Ligeti. In seinem Repertoire hegt der Pianist, der 1959 als Sohn einer Italienerin und eines Deutschen zur Welt kam und jetzt in Salzburg lebt, ein Faible für Zeitgenössisches, aber auch für das Lied.