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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Mammutspektakel der künstlerischen Extraklasse

19.07.2018

Salzburg Passion, Leidenschaft, Ekstase – das sind die Schlagworte, die das diesjährige Salzburger Festspielprogramm zusammenhalten sollen. Es ist ein künstlerischer Kraftakt: Präsentiert werden fünf Opern- und vier Schauspiel-Neuinszenierungen, dazu zahllose Orchester-, Solisten und Kammerkonzerte, Lesungen, Symposien – alles in allem vom 20. Juli bis zum 30. August mehr als 200 Aufführungen an 18 Spielstätten.

Doch die Festspielmaschinerie in Salzburg schnurrt beinahe lautlos vor sich hin. Nach der turbulenten Zeit von Festspielintendant Alexander Pereira und einer unspektakulären Interimsphase ist das größte Opern- und Musikfestival der Welt unter Markus Hinterhäuser in ruhigem Fahrwasser angelangt. Der Kulturmanager und Pianist widmet sich auch in seiner zweiten Saison dem, was er am besten kann: Programme zusammenstellen, die vielen Geschmäckern gerecht werden und dabei auch Überraschendes bereithalten.

Eröffnet wird der Salzburger Opernreigen mit einer neuen „Zauberflöte“ (27. Juli), und man darf gespannt sein, welche Botschaften die US-Regisseurin Lydia Steier dieser meistgespielten Oper der Musikgeschichte entlocken wird. Der italienische Künstler-Regisseur Romeo Castellucci feilt derweil noch an seiner „Salome“ von Richard Strauss und Regie-Altmeister Hans Neuenfels an Peter Tschaikowskys „Pique Dame“. 2001 hatte er mit seiner Zertrümmerung der „Fledermaus“ von Johann Strauß einen Skandal provoziert. Dazu kommen noch Neuinszenierungen von Hans Werner Henzes „The Bassarids“ (Regie: Krzysztof Warlikowski) und Claudio Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ (Regie: Jan Lauwers).

Für die großen Opernpremieren gibt es schon lange keine Karten mehr, wie auch für den untrennbar mit den Festspielen verbundenen „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal. „Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ wird zum zweiten Mal in der modernisierten Sicht von Michael Sturminger gezeigt.

Die weiteren Schauspielpremieren: Johan Simons zeigt eine auf nur zwei Personen reduzierte Version von Heinrich von Kleists „Penthesilea“, Frank Castorf präsentiert eine Dramatisierung von Knut Hamsuns Roman „Hunger“, und Ulrich Rasche interpretiert die „Perser“ von Aischylos.

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