Salzburg - Neuaufbruch bei den Salzburger Festspielen 2017: Mit fünf Opern-Neuinszenierungen, darunter drei Werken des 20. Jahrhunderts, setzt der neue Festspielintendant Markus Hinterhäuser einen Schwerpunkt im Bereich der Moderne. Gerade in diesen politisch turbulenten Zeiten seien bestimmte Opern besonders geeignet, „Strategien der Macht“ offenzulegen, sagte Hinterhäuser am Donnerstag in Salzburg.

Neben Aribert Reimanns „Lear“ von 1978 unter Leitung von Franz Welser-Möst stehen Alban Bergs „Wozzeck“ in der Regie des südafrikanischen Universalkünstlers William Kentridge sowie Dmitri Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ unter dem lettischen Stardirigenten Mariss Jansons auf dem Programm des Festivals (21. Juli bis Ende August 2017). Insgesamt gibt es 195 Vorstellungen aus Oper, Schauspiel und Konzert an 15 Spielstätten.

Für die konservativeren Besucher wird Verdis „Aida“ geboten. Anna Netrebko gibt in der Titelpartie der Aida ihr Rollendebüt.