SANDE - Zu „wunden Punkten“ in der Gemeinde Sande führen wieder die Kreuzwege der Sander Kirchengemeinden. „Statt der klassischen Passionsandachten wollen wir dem Leiden Jesu an ungewöhnlichen Orten nachspüren“, so Pastor Gerd Pöppelmeier.
Ziele der Sander Kreuzwege sind in diesem Jahr u. a. der Bahnhof, das Schulzentrum und das Pflegeheim Sanderbusch. Die Kreuzwege finden bis Ostern jeweils mittwochs statt, Beginn der etwa halbstündigen Veranstaltung ist immer um 18 Uhr. Es gibt eine kurzen Redebeitrag, Musik und natürlich auch einen „geistlichen Impuls“.
Auftakt am Aschermittwoch
Auftakt der ökumenischen Veranstaltungsreihe ist der heutige Aschermittwoch. Unter dem Titel „Nah dran“ führt der erste Kreuzweg zur Sozialstation Sande. Dort wird PflegedienstleiterinUlrike Schoolmann über Alter, Krankheit und Leiden sprechen. Für Musik sorgt der Singkreis St. Magnus. Pastor Gerd Pöppelmeier wird eine kurze Andacht halten.
Am darauf folgenden Mittwoch führt der Kreuzweg zum Sander Bahnhof. „Bahnhöfe sind Orte des Abschieds und der Trennung, aber auch des Aufbruchs“, sagt Pöppelmeier. Über „Der Zug ist abgefahren“ wird Andrea Jaromin von der ev. Beratungsstelle sprechen. Für Musik sorgt der Eiche-Chor.
„Was geht?“ heißt es bei einem weiteren Kreuzweg, der am 11. März zum Schulzentrum Sande führt. Dort werden Lehrerin Ines Neumann sprechen und Pastorin Meike von Fintel über Schul- und Versagensängste sprechen.
Weitere Kreuzwege führen am 18. März auf den landwirtschaftlichen Hof der Familie Hobbie/Galts an der Dangaster Straße, wo Kreislandwirt Hartmut Seetzen seine Gedanken zu „Die Milch macht’s(auer)“ äußert und der Posaunenchor Gödens spielt.
Ökumenische Veranstaltung
Die Feuerwehr Sande ist am 25. März Ziel der Sander Ökumene. „Da sein, wenn’s brennt“, heißt es auch im übertragenen Sinn für Ortsbrandmeister Peter Hoffbauer und für Pastoralreferentin Michaela Voorwold.
Der letzte Kreuzweg führt am 1. April zum Pflegeheim Sanderbusch. Mit „Tafel-Freunden?“ befassen sich dort Peter Meyer-Dammast von der Sander Tafel und Pastor Klaus Illgen.
