SANDE - Mit einer großen Eröffnungsfeier wurde jetzt der Start in die Saison im Küsteum auf der Hofstelle in Altmarienhausen bei Sande eingeläutet. Die Küstenschutzausstellung und die Halle mit den historischen Geräten sowie einer Schusterwerkstatt und einer Schmiede kann ab sofort wieder an jedem Wochenende von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden.
Grund für die große offizielle Saison-Eröffnung war, dass die Küstenschutzausstellung vollständig überarbeitet, modernisiert und ergänzt wurde (dieNWZ
berichtete). Schon bisher war die Ausstellung ein großer Anziehungspunkt für Besucher, durch das neue Konzept will man aber noch wesentlich mehr Gäste ansprechen.Bereits in Kürze erwarte man den 30 000. Besucher der Ausstellung, berichtete der Vorsitzende des Bürgervereins, Uwe Schlenkert, der die zahlreichen Gäste bei der Eröffnung begrüßte. Schlenkert erinnerte an die Entstehung der Ausstellung vor zehn Jahren zur Expo 2000, als Heiner Blischke die Tafeln und die Modelle bei der Freilichtaufführung des „Schimmelreiters“ am Deich bei Dangast mit großem Erfolg gezeigt hatte. Damals hatten sich etliche Kommunen um den Verbleib der Ausstellung beworben.
Die Entscheidung fiel bekanntermaßen auf Sande, weil es dort ein historisches Gebäude gibt, in dem die Ausstellung untergebracht werden konnte und weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich war. Zudem hatte sich in der Arbeitsgemeinschaft „Altes Sande“ im Bürgerverein gleich eine Gruppe Ehrenamtlicher gefunden, die für die Betreuung und Weiterentwicklung verantwortlich zeichnete.
Großes Lob für die AG „Altes Sande“ gab es von Klaus Oltmann, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters in Sande, von Frieslands Landrat Sven Ambrosy, der von „einem Kleinod, das gehegt und gepflegt wird“, sprach und von Früsmer Ortgies vom III. Oldenburgischen Deichband. Der Deichband hatte übrigens die finanziellen Mittel zur Modernisierung der Ausstellung zur Verfügung gestellt, an der auch Fachleute mitgewirkt haben.
