SANDE - Die Theatergruppe im Bürgerverein Sande blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Der Blick auf das neue Jahr ist allerdings nicht nur von Vorfreude geprägt, sondern auch von Sorgen. Ungewiss ist einerseits, ob die Aufführungen weiterhin so stattfinden können wie bisher. Andererseits benötigen die Spieler dringend mehr Platz, doch geeignete Räume, die auch bezahlbar sind, müssen erst noch gefunden werden.
„Einfach toll“ seien die beiden Inszenierungen im vorigen Jahr verlaufen, berichtete Brigitte Arndt jetzt auf der Jahreshauptversammlung. Kassenwartin Anke Keller belegte das mit Zahlen: „Knapp 2300 Zuschauer – so viele hatten wir noch nie –, haben die zwölf Vorstellungen im Frühjahr und Herbst besucht.“
Großer Publikumszuspruch
Nun aber mache sich Unsicherheit breit, wie es weitergehe, erklärte Spielleiter Jürgen Düsterdich. Es geht dabei um den FRF-Pavillon, denn hier, im früheren Bürgerhaus, haben bislang alle Aufführungen stattgefunden. Da die künftige Nutzung aber noch unsicher ist (die NWZ berichtete), könne man noch nicht wirklich planen.
Allerdings belegten die Zuschauerzahlen ein erhebliches Interesse der Bürger an den Aufführungen, so dass man davon ausgehe, dass das Haus auch künftig für solche Veranstaltungen zur Verfügung steht.
Trotz der Unsicherheit beginnen bereits die Proben zum neuen Frühlingsstück, das wieder eine zwerchfellerschütternde Komödie werden soll. Die Premiere ist für den 19. März vorgesehen. Thorsten Fette wird die Regie übernehmen. Bei den Proben wird sich wieder die zweite Sorge der Gruppe bestätigen, denn der Probenraum im „Küsteum“, den die Gruppe vor etlichen Jahren in Eigenleistung erstellt hat, wird zu eng. Auch für die Kulissen sei kein Platz mehr vorhanden, so der Spielleiter.
Die Theatergruppe hatte zwar zwischenzeitlich neue Räume in Sande Neufeld gefunden, die schon lange leer stehen. Doch schlussendlich habe die Eigentümergemeinschaft eine für die Gruppe zu hohe Pacht erheben wollen. So sind die Spieler nun weiterhin auf der Suche.
Bühnenbauer verabschiedet
Neben Jürgen Düsterdich als Spielleiter und seiner Stellvertreterin Nicole Weiß wurden Brigitte Arndt als Organisationsleiterin, Dirk Janßen als Stellvertreter und Anke Keller als Kassenwartin und ihre Stellvertreterin Margret Düsterdich in ihren Ämtern bestätigt. Verabschiedet wurden Hans-Hermann Fahning, Herbert Böhm und Uwe Kranzioch, die viele Jahre für den Bühnenbau verantwortlich waren. Die Aufgabe übernehmen nun Rüdiger Husmann und Harald Otten.
