SANDKRUG - SANDKRUG/PB - Ein buntes Programm erlebten am vergangenen Sonnabend beim „Auktionstag“ des evangelischen Kindergartens an der Roseggerstraße in Sandkrug Hunderte von Besuchern. Im Mittelpunkt der Aktivitäten der über 50 Kindergartenkinder, die von 20 Erzieherinnen und Eltern unterstützt wurden, stand der Verkauf von selbst gemalten Bildern, von Spielsachen und Büchern. Als Auktionatorin betätigte sich Michaela Klaener, die durch „amerikanische Versteigerung“ und Versteigerung nach Höchstgebot die Exponate veräußerte.

Die 20 Gemälde sind von den drei bis sechs Jahre alten Kindern in den vergangenen Wochen im Atelier des Kindergartens selbst hergestellt worden. Unterstützt wurden sie dabei von Mandy Leidenberger, Gabi Arians und Jens Othold, die sie mit Pustetechnik und Wischtechnik durch Hand und Fuß vertraut gemacht haben.

Der absolute Höhepunkt war aber das mit großer Freude einstudierte Musical „Der Regenbogenfisch“, das eine Geschichte von Marcus Pfister und Detlev Jöcker zur Grundlage hat. Der im Herbst vergangenen Jahres gegründete Kindergartenchor mit 23 kleinen Sängerinnen und Sängern hatte hier seinen ersten großen Auftritt. Unterstützt wurde er durch 18 Kinder, die sich tanzend und singend als Meeresfische, Seestern und Oktopus-Krake auf der Bühne bewegten. Immer wieder begleitete Szenenapplaus die Aufführung, mit einem lang anhaltenden Schlussbeifall erreichte das Publikum eine Zugabe der kleinen Künstler. Einstudiert wurde das Musical von Anke Haverkamp, Astrid Ebert und Daniela Mrohs. Bei der Erstellung der Bühne als Unterwasser-Landschaft haben die Eltern mitgewirkt.

Auf Eintrittsgeld für das Musical wurde verzichtet, dafür um Spenden für die Theatergruppe und den Chor gebeten. 123 Euro sind dabei zur Freude der Kinder und Betreuer in die Kasse geflossen. Kindergartenleiterin Gunda Köhrmann konnte sich zudem über 700 Euro freuen, die durch die Auktion und den Verkauf von Kaffee und Kuchen eingenommen wurden. Diesen Betrag erhält der Förderverein des Kindergartens. Köhrmann dankte Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen sowie dem Förderverein für das Engagement.