SANDKRUG - Was in Bremen die Stadtmusikanten sind, könnten die „Osenzwerge“ für Sandkrug werden. Das es bis dahin noch lange dauern kann, weiß auch Johannes Cernota. Der hat aus dem sagenhaften Zwergenvolk in den Osenbergen und dessen Gegenspielern, den Hunteriesen, in den vergangenen Jahren eine höchst lebendige Sippe gemacht, die sich in einem Buch, in Texten und im Logo der Hatten-Touristik wiederfindet.

Jetzt hat Cernota der Gemeinde vorgeschlagen, die Osenzwerge in einer Skulptur auf dem Sandkruger Bahnhofsvorplatz zu verewigen. In der Sitzung vom Montag beriet der Schul-, Bildungs- und Kulturausschuss den Vorschlag. Cernota hatte dabei Gelegenheit, selbst von seinen Planungen und Vorstellungen zu erzählen. Nach seiner Vorstellung könnte eine Mauer entstehen, auf der mehrere Osenzwerge wie spielende Kinder angeordnet sein sollten. Wie genau die Skulptur aussehen soll, will Cernota aber erst vorstellen, wenn die Pläne konkreter sind.

Vor einigen Jahren hatte die Kulturstiftung der öffentlichen Versicherungen bereits einen Zuschuss in Höhe von 5000 Euro für die Aufstellung einer Skulptur auf dem Platz in Aussicht gestellt.

Der Ausschuss unterstützte einen Vorschlag der Verwaltung, laut dem diese den Künstler bei weiteren Gesprächen mit Förderern und Sponsoren unterstützen soll.

Wer jetzt schon mehr über die Osenzwerge und die Hunteriesen erfahren will, kann das am Donnerstag, 19. März, ab 19 Uhr im Tee und Cafe beim Druckereimuseum Sandkrug. Dort liest Cernota „Zwergenverse für Erwachsene aus seinem Buch „Osenzwerge“.