SANDKRUG - Werken unter besonderer Beobachtung – das konnten Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b am Realschulzweig der Waldschule Hatten. Sie machten sich in diesem Schuljahr auf den Weg zu Martin McWilliam, dem berühmten Keramikkünstler aus Sandhatten.

Nicht die Person des Künstlers war Gegenstand des kreativen Unterrichts, sondern sein Umgang mit dem Werkstoff Ton stand im Mittelpunkt des Unterrichtsfaches Gestaltendes Werken.

Gemeinsam mit ihrem Werklehrer Volker Westerkamp setzten sich die Schülerinnen und Schüler in kreativer Weise mit dem Material Ton, mit Farben, Formen und dem Prinzip der optischen Täuschung in der Kunst von Martin McWilliam auseinander. Entstanden sind dabei Reliefs aus gebranntem und ungebranntem Ton sowie großformatige Holzarbeiten, bei denen die Farben im Vordergrund standen. Die Ergebnisse sind seit vergangenem Donnerstag im Rahmen einer Workshopausstellung im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Oldenburg zu sehen.

Die Kinder sind laut der Schule stolz darauf, in einem Schloss ausstellen zu können. Für die Präsentation haben sie sich außerdem etwas Besonderes einfallen lassen: Einige Arbeiten wurden in vier Sandkisten versteckt, damit die Besucher nicht nur die Ergebnisse sehen können, sondern sich auf eine kreative Entdeckungsreise begeben müssen.

Die Ausstellung entstand während des laufenden Schuljahres aus einer Kooperation mit dem Schulzentrum Alexanderstraße, dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte sowie der Waldschule Hatten. Die Arbeiten aller beteiligten Schülergruppen sind noch bis zum 1.Juli im Oldenburger Schloss zu sehen.