Sandkrug - Mehr als 50 Jahre ist es her, dass in der Ev. Kirchengemeinde Sandkrug erstmals ein kirchlicher Frauenkreis ins Leben gerufen wurde. Seit 44 Jahren besteht außerdem eine ökumenische Verbundenheit mit katholischen Frauen. Das „wertvolle Miteinander“, wie es Dörte Ketelhut beschreibt, entstand 1975 im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zum internationalen Weltgebetstag. Damals, daran erinnerte Ursula Rau, hatten ägyptische Frauen das „Miteinander“ zum Thema auserkoren.

Viel ist seitdem geschehen, auch die Zusammenarbeit im Frauenkreis hat sich einem steten Wandel unterzogen – ohne die Konstanten des Glaubens zu vernachlässigen. „Das Bleibende im Wandel“ ist ein Thema, an dessen Ausdruck schon viele Dichter und Musiker gearbeitet haben. Der Instrumentalkreis unter der Leitung Argula Töllners – bis zu sieben Querflöten und ein Cello – wählte deshalb aus Anlass seines Auftritts auf der Feierstunde im Albert-Schweitzer-Haus die Telemann-Sonate „Perpetuum mobile“ aus. Ein gelungener Auftritt für denen die Musikerinnen den Applaus der etwa 40 Gäste, darunter Pastor Hansjörg Hochartz, geschenkt bekamen.

Der Instrumentalkreis tritt sich seit etwa 20 Jahren zum Musizieren im privaten Rahmen in Wardenburg. Die Mitspieler bringen ganz unterschiedliche Vorkenntnisse mit. Einmal im Monat kommen die Teilnehmer – eine Cellistin und viele Querflötistinnen – zur Hausmusik zusammen. Man sei eine richtige Familie geworden, heißt es aus den Reihen des Kreises.

Die Zusammenkunft im Gemeindehaus wurde genutzt, um in der über ein halbes Jahrhundert alten Chronik zu blättern. Frühlingslieder auf dem Klavier steuerte Heidemarie Fröhlich bei.

Werner Fademrecht
Werner Fademrecht Redaktion Hatten