SANDKRUG - Der Wettergott hatte ein Einsehen mit den Schützen des Sandkruger Schützenvereins, die am Sonntag mit dem Empfang der auswärtigen Vereine und dem Festmarsch vom „Paradeplatz“ an der Astruper Straße zum Festplatz auf dem Auvers-le-Hamon-Platz einen ihrer Höhepunkte des viertägigen Schützenfestes feierten. Ging zuvor noch ein heftiges Gewitter über den Ort hinweg, so regnete es nur noch leicht beim Vorbeimarsch der Gastvereine am Königshaus und den Sandkruger Schützen und die Sonne kam durch, als der Umzug mit Bürgermeisterin Elke Szepanski und Landrat Frank Eger an der Spitze am Festplatz angelangte.
Hier begrüßte der Vorsitzende Benjamin Stanke die Delegationen der Schützenvereine aus Kirchhatten, Tweelbäke, Wardenburg, Munderloh und Huntlosen sowie die Spielmannszüge aus Kirchhatten und Huntlosen, die gemeinsam mit dem Sandkruger Spielmannszug den Umzug begleiteten. Stanke dankte allen Mitwirkenden, die zum Gelingen der Festveranstaltung beigetragen hatten.
Bürgermeisterin Elke Szepanski zollte dem jungen Vorsitzenden ihren besonderen Respekt, der seit seiner Wahl erstmals für das Schützenfest verantwortlich war und mit seinen Helfern die Veranstaltung sehr gut organisiert hatte. „Die Feuertaufe ist bestanden“, lobte sie ihn und schloss auch die ehrenamtlichen Helfer mit ein, die das ganze Jahr über mit ihren sportlichen Aktivitäten ein hohes Maß an Disziplin, Konzentration und Fitness aufbringen und auch der Jugendarbeit viel Aufmerksamkeit widmen würden. Deshalb beglückwünschte sie der Jugendleiterin Heike Lindemann zu ihrer erfolgreichen Arbeit, die mit der Landesmeisterschaft im Nordwestdeutschen Schützenbund ihrer Tochter Svenja im Lichtpunktschießen zum Ausdruck kommt. Dem schloss sich der Landrat in seinem Grußwort an und bezeichnete die Schützenvereine ebenso wie alle anderen Vereine mit ehrenamtlich Tätigen als Rückgrat unseres Gemeinlebens, auf das alle stolz sein könnten. „Bei dem Engagement so vieler Menschen braucht uns um unsere Zukunft nicht bange zu sein“, betonte Eger.
Auch die Präsidentin des Schützenbundes Huntestrand, Anita Sperlich, beglückwünschte den Sandkruger Schützenverein zur gelungenen Veranstaltung. Sie hatte die ehrenvolle Aufgabe, den Sandkruger Schützen Erwin Schwarzer mit einer Urkunde auszuzeichnen. Er hat zum dritten Mal die neun Bedingungen für den Halsbandorden erfüllt.
Schießmeister Günter Lindemann überreichte anschließend die Auszeichnungen für das Pokalschießen an die erfolgreichen Schützen. Weiter geht es am Montag mit Programm ab 13.45 Uhr und der Pokalübergabe beim traditionellen Dämmerschoppen.
