SANNUM - - Das festliche Abendmenü mit Speisen aus dem afrikanischen Kontinent wartete nur darauf, aufgetischt zu werden. Doch bevor die Köstlichkeiten aus fernen Landen auf den Tellern dufteten, begrüßte die erste Vorsitzende des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum“, Heike Wolters-Becker, zunächst die rund 90 Teilnehmer des Abendmahls zu Gunsten des Hauses Sannum.

Unter die Gästeschar hatten sich die Landtagsabgeordneten Renate Geuter und Axel Brammer (SPD) sowie Karl-Heinz Bley (CDU) und Ernst-August Bode als Stellvertreter des Landrats gemischt. Dazu Festredner Robert Wittkowski, Jugendamtsleiter und Sozialdezernent des Landkreises Oldenburg, der einen interessanten Vortrag zum Thema „Kinder- und Jugendschutz – Nur eine Aufgabe des Jugendamtes?!“ hielt..

Erfreut zeigte sich Wolters-Becker über den guten Zuspruch. Ursprünglich sollte das festliche Abendmahl im Café Sannum stattfinden, doch 90 Gäste konnten dort einfach nicht untergebracht werden. Da bot sich der Ess- und Veranstaltungssaal im Gebäude gleich nebenan weitaus besser an, „zumal wir die Renovierung gerade abgeschlossen haben“, wie der Leiter des Haus Sannum, Hans-Werner Kuhlmann, erklärte.

Nach der Begrüßung gab der Sannumer Chor einen musikalischen Beitrag zum Besten. Für die weitere musikalische Umrahmung sorgte der Sänger und Musiker Christian Bakotessa, der mit seinen afrikanischen Rhythmen musikalisch auf das festliche afrikanische Abendmenü einstimmte.

„Der im Juni 2001 von zahlreichen Bürgern aus der Gemeinde Großenkneten gegründete Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die pädagogische und soziale Betreuung und Pflege der Menschen mit geistiger Behinderung, psychisch Kranker und Mehrfachbehinderte zu unterstützen und zu fördern“, erklärte Bode in seiner Ansprache. Dahinter stecke harte und sehr wohl kreative Arbeit des Vereins und seiner Verantwortlichen. „Ich bin immer wieder beeindruckt von ihrem Einsatz."

Der Reinerlös des festlichen Abendmenüs ist bestimmt für die Einrichtung eines Bewegungs- sowie eines Wohlfühlraumes für die Senioren. Angesichts der Anzahl der Gäste dürfte dafür ein erkleckliches Sümmchen in die Kasse gekommen sein.

Dank galt auch Hauswirtschaftsleiterin Sabine Bolduan und ihrem Team, die mit Apapafubu (nigerianische Erdnusssuppe), Gurkensalat aus Guinea, Taboule aus Ägypten, Clieb-on-jen aus Gambia (Fisch mit Gemüse), Lammtopf mit Okra aus Guinea und anderen leckeren Gerichten die Gaumen zu überzeugen wussten.