Sande - „Toll gesungen habt Ihr das. Ein Lied, das man auch nach tausendmal Hören noch gern mag.“ Großes Lob von der Jury erhielten Lena und Celine aus dem 5. Jahrgang am Donnerstag für ihren Beitrag zum Finale der 2. Staffel von „Sande sucht den Superstar“ in der voll besetzten Halle der Oberschule Sande. Und sie haben es wirklich gut gemacht. Lenas Hit „Satellite“ teils auf deutsch, teils in Lenas etwas merkwürdigem Englisch gesungen, überzeugte auch das Publikum.
Zehn Finalisten singen
Trotzdem hat es am Ende nicht für einen der ersten drei Plätze gereicht. Siegerin wurde Sarah Schoon mit dem Song „People Help People“ von Sängerin Birdy. Platz zwei ersang sich Lucienne und Platz drei ging an die einzige „Boygroup“ des Wettbewerbs mit Paul, Rene und Justin.
Zehn Finalisten von ursprünglich 130 Teilnehmern stellten sich der Herausforderung, vor großem Publikum ihr Lied vorzutragen. Von Hip Hop über Klassisches am Keyboard bis zu Balladen präsentierten sie ganz unterschiedliche Musik. Und alle Teilnehmer standen ihren Auftritt fast professionell durch – eine große Leistung für die Teilnehmer, die durchweg aus den 5., 6. und 7. Klassen der Oberschule kommen.
„Wir haben für den gesamten Wettbewerb nicht eine Unterrichtsstunde verbraucht“, freut sich die musikalische Leiterin von SSDS Musiklehrerin Sina Ohlmann. „Geübt haben wir in Freistunden und großen Pausen und natürlich auch ganz viel zu Hause.“ Auch die Vorausscheidungen liefen schulintern.
Doch jetzt hat die Jury aus zwei Moderatorinnen von Hitradio Antenne und einem Moderator von Radio Jade das Wort. Für jeden Finalisten hatten sie zu recht lobende Worte gefunden. „Den Bohlen“ hat keiner von ihnen gegeben.
Ganz sicher war es nicht leicht, Entscheidungen zu treffen. Dass Sarah die Gewinnerin sein würde, war aber kaum eine Überraschung, hatte sie doch auch nach Meinung der Zuschauer am meisten überzeugt.
Nur einer kann gewinnen
Und Tränen gab es auch. Da hätte die Jury es doch wohl selbst übernehmen sollen, mit vermittelnden und tröstenden Worten zu begründen, warum eben nicht alle als Sieger von der Bühne gehen konnten. Die Schüler, die ansonsten die Show witzig und locker moderierten, hatten es da schon sehr schwer, ihren Mitschülern zu sagen: „Du bist nicht dabei.“
