Scharrel - Trotz des wechselhaften Wetters am Wochenende kamen über 150 Oldtimerfreunde aus der Region zum Oldtimertreffen im Gewerbegebiet Scharrel-Nord an der Straße Zur Ziegelei/Am Krähenweg. Nachdem das letzte Treffen vor vier Jahren am gleichen Ort stattgefunden hatte, hatten die rund 20 Mitglieder zählenden Oldtimerfreunde Scharrel-Sedelsberg jetzt erneut eine Zusammenkunft für alle Liebhaber alter Traktoren, Pkw und alter Maschinen organisiert. Die Teilnehmer waren mit ihren alten Traktoren, einige aber auch mit ihren Oldtimer-Autos oder Oldtimer-Motorrädern und Mopeds nach Scharrel gekommen. Die weiteste Anreise hatte ein Teilnehmer mit seinem Traktor von Lehmbruch am Dümmer ins Saterland zurückgelegt.

Oldtimerfreunde-Vorsitzender Heinrich Meyer zog eine sehr positive Bilanz: „Mit so vielen Oldtimerfreunden hatten wir kaum gerechnet. Im Gewerbegebiet Nord in Scharrel gab es ausreichend Platz für die alten ,Schätze’. Für die Vereine blieb ausreichend Platz, um allen Teilnehmern auch ein entsprechendes Fahrerlager anzubieten.“ Auch genügend Parkmöglichkeiten für Besucher habe es gegeben, so Meyer.

Es herrschte richtige Traktor-Nostalgie und immer wieder, wenn die alten Dieselrösser angelassen wurden, zogen kräftige Dieselschwaden über den Platz, aber auch viele alte Standmotoren tuckerten und lärmten im Gewerbegebiet. Immer wieder blieben die Besucher stehen und bewunderten die alten Traktoren. Von den Fahrzeug-Besitzern gab es viele Informationen über die einzelnen Fahrzeuge.

Ausgestellt waren zahlreiche Fahrzeugmarken wie Deutz, Lanz Bulldog, Fendt, Ferguson, Hanomag, Kramer, Güldner, Eichler, Porsche und mehr. Präsentiert wurden aber auch alte Standmotoren, Unimogs und andere landwirtschaftliche Maschinen und auch einige alte Autos, Oldtimer-Motorräder und Mopeds. Eine Spedition zeigte am Rande des Oldtimertreffens ihre neue Flotte an Tankfahrzeugen und ein landwirtschaftlicher Lohnunternehmer präsentierte modernste aktuelle Landtechnik. Und auch Trecker-Willli aus Burlage war wieder mit seinem Traktor und zwei Anhängern voll mit „altem Kram“ vor Ort, den er auf seinem Hof und anderen Höfen in der Region zusammengetragen hatte. Das Flohmarktsortiment reichte von Isolatoren über Ketten bis zu Schaufeln und allem was sich sonst auf landwirtschaftlichen Gehöften so findet.

Am Samstagabend hatten alle Freunde und Liebhaber von Oldtimern auf der stimmungsvollen „Schmierstofffete“ im Festzelt neben Tanz und Geselligkeit ausreichend Zeit für Fachgespräche über alte Fahrzeuge und Gerätschaften. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden.

Ein leckeres Frühstück gab es für die Teilnehmer am Sonntagmorgen im Festzelt und auch nachmittags wurden viele geknüpfte Kontakte und Benzin- und Schraubgespräche bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen fortgesetzt. Zum Kräftemessen der Oldtimerfreunden kam es beim Baumstammziehen.

Am späten Sonntagnachmittag tuckerten die Oldtimerfreunde mit ihren „alten Schätzen“ wieder nach Hause. Viele lobten die hervorragende Organisation.