Hannover - Mit dem „Mythos Heimat. Worpswede und die europäischen Künstlerkolonien“ beschäftigt sich vom 18. März bis 26. Juni eine Ausstellung im Landesmuseum Hannover. Mit mehr als 200 Werken, darunter Leihgaben aus Kopenhagen und Den Haag, präsentiert die Schau rund 25 Künstlerkolonien aus ganz Europa, wie das Museum mitteilt. Unter anderem wird Landschafts- und Genremalerei von Paul Gauguin, Max Liebermann, Alfred Sisley und Adolf Hölzel gezeigt.
Die Schau nimmt auch die Rolle von Künstlerinnen wie Anna Ancher, Paula Modersohn-Becker oder Marianne von Werefkin in den Fokus. Fernab des von Männern dominierten akademischen Kunstbetriebs hätten sie in den Kolonien „kreative Freiräume“ gefunden, so die Initiatoren der Ausstellung.
