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Aktualisiert vor 8 Minuten.

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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Schauriges trifft schöne Oper

31.01.2015

Oldenburg Bis vor Kurzem hießen sie Extranächte. Jetzt rangieren Formate, wie es das wunderbar skurrile Musiktheater „Scary Opera“ zu sein verspricht, unter der neu gegründeten „Sparte 7“. Hier will das Oldenburgische Staatstheater zusammen mit Zuschauern „Theater neu denken“.

Der erste, der das ausgegebene Ziel im Musiktheater umsetzen wird, ist Felix Schrödinger (27). „Ich hatte Glück“, sagt der Regieassistent und strahlt. Kaum am Haus verpflichtet, habe er „Evita“, „Falstaff“ und „Der Idiot“ begleiten dürfen, „und jetzt bekomme ich sogar mein erstes, eigenes Projekt!“

Alle künstlerischen Freiheiten habe ihm Generalintendant Christian Firmbach zugestanden, erzählt der gebürtige Niederbayer und lacht vergnügt: „Da musste ich kurz überlegen.“ Aber dann stand schnell fest: Als großer Fan von Horrorfilmen und als ausgebildeter Sänger natürlich auch von Oper wollte er beides verbinden und entschied sich für eine schaurig-schöne Parodie.

Zunächst suchte der 27-Jährige nach gruseligen Figuren aus Oper und Musical. „Lucia di Lammermoor“ sei natürlich ein Muss, erzählt Schrödinger: „Wie sie ihre Wahnsinnsarie im blutverschmierten Hochzeitskleid singt, das Messer noch in der Hand.“ Rosina Leckermaul, die Hexe aus Hänsel und Gretel, sowie Sweeney Todd, jener teuflische Barbier, gesellten sich fix dazu. In „Scary Opera“ bestreitet das illustre Trio einen Gesangswettbewerb. Der Hauptpreis: „Sie werden als Geister erlöst“, erzählt Schrödinger. Er grinst: „Ich wollte eine komplette Horrorgeschichte erzählen, mit allem, was dazu gehört.“

Und so grub der Regisseur weitere makabre Figuren aus. Janet und Brad aus der „Rocky Horror Picture Show“, „Mr. Ghostface“, der Killer mit der Maske aus „Scream“, einen gruseligen Butler sowie einen fiesen Meister. Das verwirrte Kammermädchen „Adele“ aus der „Fledermaus“ setzt dem Spektakel die Krone auf.

Selbstredend, dass die gespenstischen Arien in einem finsteren Schloss erklingen, das Schrödinger – quasi ohne Budget – aus dem Fundus des Staatstheaters in der Exerzierhalle erschaffen hat. Er entdeckte 30 Jahre alte Burgteile, in der Deko einen blutroten Vorhang, „und die Damen in der Maske freuen sich, dass sie mal zeigen dürfen, was sie können“, frohlockt der Neu-Oldenburger, der das bayerische Bier vermisst.

„Scary Opera“ klingt nach einem großen Spaß. Die Geisterstunde beginnt dort übrigens schon um 20 Uhr.

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