Bad Zwischenahn - Ammerländer Spezialitäten sind derzeit in nicht nur sprichwörtlich in aller Munde: Nur eine Woche nach dem Räuchermarkt mit Smoortaal, Rauchbrot und natürlich Ammerländer Schinken steht diese heimische Delikatesse im Mittelpunk einer eigenen Veranstaltung: An diesem Wochenende, 9. und 10. Mai, wird im Ammerländer Bauernhaus „Schinken-Erntefest“ gefeiert.
Seit Oktober vorigen Jahres sind mehr als 200 Schinken im Ammerländer Bauernhauses neben dem „Spieker“ gereift. Rauch eines Feuers aus Buchenholz sorgte für den typischen Geschmack. An diesem Wochenende werden die Schinken nun „geerntet“.
Bereits zum fünften Mal hat Fleischermeister Henning Meyerjürgens an diese alte Tradition des Schinkenräucherns angeknüpft. Gemeinsam mit „Spieker“-Wirt Benjamin Doyen-Waldecker und dem Verein für Heimatpflege lädt er zum Erntefest ins Ammerländer Bauernhaus ein.
Die Idee, den Schinken dort zum Räuchern aufzuhängen, entstand vor einigen Jahren. Damals hatten sich die beiden Initiatoren gemeinsam mit Klaas Düring, Vorsitzender des Heimatvereins, überlegt, wie man die traditionelle Herstellung der Spezialität präsentieren könnte.
Meyerjürgens wird an beiden Tagen regelmäßig Schinken von der Decke des Bauernhauses holen und anschneiden. Dabei wird er die Gäste auch wieder mit vielen Informationen rund um die Ammerländer Spezialität versorgen. Schwarzbrot sowie weitere Speisen und Getränke runden das Angebot ab.
Geöffnet ist das Fest im Bauernhaus des Freilichtmuseums, Am Hogen Hagen, diesen Sonnabend, 9. Mai, von 11 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 10. Mai, von 10 bis 17 Uhr. Der Verein für Heimatpflege sorgt für ein kulturelles Rahmenprogramm mit Akkordeonmusik und Volkstänzen.
