„Wasserspiele auf Waffenplatz“ (NWZ vom 7. Oktober zu den Plänen der Stadt für die Neugestaltung)

Schon mehrmals ist der Waffenplatz umgestaltet worden. Ist er dadurch attraktiver geworden? Weshalb lässt man den Garten, der dort im Sommer angelegt wird, nicht bis zum Herbst bestehen? Das würde doch Kosten sparen.

Und weshalb nun ein Brunnen anstelle der vorhandenen Spielgeräte? Diese sind doch für Kinder besser, weil sie sich daran bewegen können. In einem Brunnen können sie sich nur nass machen, dies dürfte nicht allen Begleitpersonen gefallen.

Hat man vergessen, was mit den Brunnen am Schlossplatz vor Jahren geschehen ist? Sie mussten entfernt werden, weil Farbe in die Brunnen gekippt wurde und die Düsen verstopfte. Am Waffenplatz könnte Ähnliches passieren.

Meines Erachtens ist der Waffenplatz nicht so „hässlich“. Man könnte ihn mit vielleicht kleinen Änderungen so belassen.

Wolfgang Hatwig Oldenburg

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(...) Für die Lebensfreude Oldenburgs wäre eine Glaspyramide als Bürger-Tropenhaus, allseitig fantastisch einsehbar, mit 50 Metern Höhe, quadratisch im Grundriss, ein Juwel für alle gastfreundlichen Bürger der Übermorgenstadt Oldenburg, die sich rühmt, nicht nur Herzog Anton Günther ein lebensfreundliches Denkmal zu setzen! Auch die Gastronomiegeschäftswelt wäre bestimmt erfreut!

Gottfried A. Haufler Oldenburg

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Das Beste in Oldenburg sind die „Feucht -und Nassgebiete“. Zum Beispiel: Elisengang: Brunnen mit rotierender Kugel auf Wasserbett; Leffers Eck: Udo Reimann; Brunnen Herbartgang: Zwei Brunnen mit Bronze-Skulpturen (Anna Maria Strakerjan) und ein Sandsteinbrunnen rotbraun usw.

Kaum einer dieser Brunnen ist durchgehend intakt. Durch Vandalismus, Verunreinigung oder witterungsbedingt sind diese Brunnen nicht in Betrieb und Funktion, ihre Schönheit geht so verloren.

Jetzt noch ein „Fontänen- Wasserspiel“ auf dem begrenzten Waffenplatz (Vorbild, Hannover Hauptbahnhof) als „Rutschbahn“ durch Laub und Algenbildung?

Bei unserem nordischen Klima von acht Monaten Winter und vier Monaten kein Sommer und jetzt noch „Regen“ von unten und Sprühregen von der Seite ? Nein, danke. Schade auch um das wenige Grün, die Platanen, hoffentlich werden sie umgepflanzt wie neulich, NWZ  berichtete, der Ginkgo-Baum, in der Kaiserstraße.

Ein Umpflanzen mit den heutigen technischen Mitteln und ein Rückschnitt ist kein unmöglicher Vorgang. Die Platanen könnten so als Sonnenschutz vor dem Neubau platziert werden und gäben dem Platz mehr Raum (Erinnerung an die 1991 umgepflanzten Linden am Paradewall) (...).

Eine Ansichts-Zeichnung vom Waffenplatz von Ost nach West fehlt, mit dem VHS Gebäude, den wartenden Autos mit laufenden Motoren vor dem Parkhaus und dem Kinder-Spielplatz an dieser ungünstigsten Stelle vor Ort. Da der Wind die meiste Zeit von Westen weht, werden die Abgase und Feinstaub-Wolken über den Waffenplatz getrieben. Eine Empfehlung wäre, hier eine Abgas- und Feinstaub-Messung vor der Parkhaus-Zufahrt vorzunehmen. (siehe NWZ -Bericht Feinstaub- und Abgasmessung durch eine Messstation am Wall)

Hardwig Bauer Oldenburg