Wildeshausen - Es fing alles ganz harmlos mit ein paar Lichterketten an, mit denen Familie Sternberg vor einigen Jahren ihr neues Haus am Wildeshauser Ochsenbergweg schmückte. Doch es wurden schlagartig mehr, als Hausherr Volker Sternberg spontan seinen Kindheitstraum von richtig viel „Blink Blink“ auslebte. „Meine Frau Sonja traf fast der Schlag, als sie abends heimkam und sich in dem Film ,Schöne Bescherung’ wähnte“, grinst der Weihnachtsfan. Anders als bei Titelheld Clark Griswold, dessen Lichterketten erst gar nicht funktionieren, dann den umliegenden Stadtteil ins Dunkel sinken lassen und schließlich die Nachbarn nerven, läuft bei Sternbergs aber alles reibungslos.
Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll: in den Fenstern blinken große Sterne, eine blaue Lichterkette säumt die kleine Hecke im Vorgarten und bunte Weihnachtsmänner baumeln am Carport. „Oh, da ist ja eine Birne kaputt“, bemerkt der Wildeshauser sofort, als es zum Fototermin geht. Doch das ist kein Problem, hat Sternberg doch reichlich Ersatz parat. Acht Kartons auf dem Dachboden füllt der ganze Lichterschmuck, wenn er außerhalb der Saison nicht installiert ist. Wie viele Lampen es genau sind, weiß Sternberg nicht. Einige Tausend bestimmt. Angeschaltet werden sie täglich um 16.30 Uhr, abgeschaltet um 22 Uhr. „Erst haben sie die ganze Nacht geleuchtet, aber das wurde für die Nachbarn dann doch etwas hell“, gesteht er zu.
Ansonsten stößt Sternberg bei Nachbarn, Freunden und Passanten auf große Zustimmung für seine Weihnachtsbegeisterung. „Es gibt viele Schaulustige gerade auch mit Kindern, die extra zum Gucken kommen“, weiß er aus Erfahrung. Voll wird es auch immer beim traditionellen „An-“ und „Ableuchten“. 150 Lichterfans waren diesmal dabei, als am ersten Advent bei Glühwein und Akkordeonmusik die 14 Zeitschaltuhren endlich ansprangen.
Mit den Aufbauarbeiten hatte Sternberg bereits zwei Wochen vorher begonnen. Technisches Verständnis ist dabei ebenso gefragt wie Höhenfestigkeit. Schließlich gilt es, viele der Lichterketten hoch oben auf dem Dach zu montieren. „Zum Glück hilft mir da ein Mitarbeiter“, sagt der Geschäftsführer der Wildeshauser Firma „Private Greens“, die Kunstrasen vertreibt. Nicht nehmen lässt er es sich allerdings, den per Bewegungsmelder singenden Weihnachtsmann vor die Haustür zu stellen und per MP3-Player mit Weihnachtsklassikern wie „Jingle Bells“ zu bestücken.
Sternbergs Stromkosten halten sich übrigens ebenso wie technische Probleme dank moderner LED-Technik in Grenzen, sagt er.
Seine Schätze ergattert der Lichterfan auf Weihnachtsmärkten und im Internet. „Dieses Jahr sind die bunten Fenstersterne, blauen Lichterketten und Schneeflocken im Erkerfenster neu hinzugekommen“, zählt der Wildeshauser auf. Für nächstes Jahr hat er sich etwas ganz Besonderes vorgenommen. „Eine Woche vor Weihnachten reisen wir mit einem befreundeten Pärchen nach New York, um uns da internationale Anregungen zu holen“, lacht er verschmitzt. Und weiter: „Ein großer Rentierschlitten wäre toll.“ Und dann wartet ja auch noch die 25 Meter hohe Eiche im Vorgarten auf Lichterschmuck...
Wildeshausen - Es fing alles ganz harmlos mit ein paar Lichterketten an, mit denen Familie Sternberg vor einigen Jahren ihr neues Haus am Wildeshauser Ochsenbergweg schmückte. Doch es wurden schlagartig mehr, als Hausherr Volker Sternberg spontan seinen Kindheitstraum von richtig viel „Bling-Bling“ auslebte. „Meine Frau Sonja traf fast der Schlag, als sie abends heimkam und sich in dem Film ,Schöne Bescherung’ wähnte“, grinst der Weihnachtsfan. Anders als bei Titelheld Clark Griswold, dessen Lichterketten erst gar nicht funktionieren, dann den umliegenden Stadtteil ins Dunkel sinken lassen und schließlich die Nachbarn nerven, läuft bei Sternbergs aber alles reibungslos.
Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll: in den Fenstern blinken große Sterne, eine blaue Lichterkette säumt die kleine Hecke im Vorgarten und bunte Weihnachtsmänner baumeln am Carport. „Oh, da ist ja eine Birne kaputt“, bemerkt der Wildeshauser sofort, als es zum Fototermin geht. Doch das ist kein Problem, hat Sternberg doch reichlich Ersatz parat. Acht Kartons auf dem Dachboden füllt der ganze Lichterschmuck, wenn er außerhalb der Saison nicht installiert ist. Wie viele Lampen es genau sind, weiß Sternberg nicht. Einige Tausend bestimmt. Angeschaltet werden sie täglich um 16.30 Uhr, abgeschaltet um 22 Uhr. „Erst haben sie die ganze Nacht geleuchtet, aber das wurde für die Nachbarn dann doch etwas hell“, gesteht er zu.
Ansonsten stößt Sternberg bei Nachbarn, Freunden und Passanten auf große Zustimmung für seine Weihnachtsbegeisterung. „Es gibt viele Schaulustige gerade auch mit Kindern, die extra zum Gucken kommen“, weiß er aus Erfahrung. Voll wird es auch immer beim traditionellen „An-“ und „Ableuchten“. 150 Lichterfans waren diesmal dabei, als am ersten Advent bei Glühwein und Akkordeonmusik die 14 Zeitschaltuhren endlich ansprangen.
Mit den Aufbauarbeiten hatte Sternberg bereits zwei Wochen vorher begonnen. Technisches Verständnis ist dabei ebenso gefragt wie Höhenfestigkeit. Schließlich gilt es, viele der Lichterketten hoch oben auf dem Dach zu montieren. „Zum Glück hilft mir da ein Mitarbeiter“, sagt der Geschäftsführer der Wildeshauser Firma „Private Greens“, die Kunstrasen vertreibt. Nicht nehmen lässt er es sich allerdings, den per Bewegungsmelder singenden Weihnachtsmann vor die Haustür zu stellen und per MP3-Player mit Weihnachtsklassikern wie „Jingle Bells“ zu bestücken.
Sternbergs Stromkosten halten sich übrigens ebenso wie technische Probleme dank moderner LED-Technik in Grenzen, sagt er.
Seine Schätze ergattert der Lichterfan auf Weihnachtsmärkten und im Internet. „Dieses Jahr sind die bunten Fenstersterne, blauen Lichterketten und Schneeflocken im Erkerfenster neu hinzugekommen“, zählt der Wildeshauser auf. Für nächstes Jahr hat er sich etwas ganz Besonderes vorgenommen. „Eine Woche vor Weihnachten reisen wir mit einem befreundeten Pärchen nach New York, um uns da internationale Anregungen zu holen“, lacht er verschmitzt. Und weiter: „Ein großer Rentierschlitten wäre toll.“ Und dann wartet ja auch noch die 25 Meter hohe Eiche im Vorgarten auf Lichterschmuck...
