SCHöNEMOOR - Diese Premiere kann als gelungen bezeichnet werden: Um das erfahrungsgemäß große Gedränge im Nachmittagsgottesdienst für Familien zu vermeiden, hatte die Kirchengemeinde St. Katharinen in Schönemoor in diesem Jahr beschlossen, erstmals die Variante unter freiem Himmel ausprobiert (die NWZ berichtete) – und ist damit auf großen Zuspruch gestoßen. Viele Familien kamen, um vor der Kulisse der Schönemoorer Kirche auf das Christkind zu warten.
Als „gelungene Geschichte“ wertete auch Schönemoors Pastor Dirk Range die Veranstaltung: „Es gibt aber schon auch ein halbes Dutzend Verbesserungsvorschläge“, verriet Range und schloss daraus, „dass für viele offenbar eine Wiederholung in Frage kommt – und das ist doch schon einmal ein schönes Zeichen“. Anfang des neuen Jahres will sich Range daher mit allen Helfern zusammen setzen und das Geschehene in Ruhe auswerten. „Dann werden wir gemeinsam entscheiden, ob es eine Wiederholung gibt, ob es sie in 2008 gibt oder erst in fünf Jahren“, so der Pastor, der für die Premiere die Zahl von über 300 Besuchern geschätzt hat. An diesem Donnerstag, so Range, gehe es nun mit vereinten Kräften an den Abbau.
Zahlreiche Gruppen wirkten an der neuartigen Kirchenveranstaltung mit, viele Helfer packten mit an: So betätigten sich die Konfirmanden beispielsweise als Einweiser auf den Parkplätzen, sammelten eine Kollekte oder standen in der Waffelbäckerei. Für den musikalischen Rahmen sorgten u.a. die Keyboard-Schüler von Markus Häger (Musikschule Delmenhorst) und der Rethorner Posaunenchor, dazu gab es mehrere Vorführungen der Kinderkirche. Und auch wenn das Geschehen in diesem Jahr vor die Kirchenmauern verlegt worden war – zugänglich war St. Katharinen für stille Gebete an diesem Tag trotzdem.
