Schorens - Besser hätte man es nicht treffen können: Pünktlich zum diesjährigen Schortenser Eisfest kam der Winter zurück. Schon am Morgen leuchteten die Dächer in Weiß und auch die Temperaturen sanken dahin, wo sie sein sollten – nämlich an den Gefrierpunkt. Beste Voraussetzung für die Künstler: denn so konnten ihre vergänglichen Werke doch noch einige Zeit erhalten bleiben.

Wieder hatten sich in der Schortenser Innenstadt verschiedene Künstler aufgestellt und aus Eisblöcken verschiedene Figuren gestaltet. Und was die Künstler mit ihren 140 Kilogramm schweren Eisblöcken so anstellten, das lockte viele Menschen aus der gesamten Region an – trotz der eisigen Temperaturen. Auch wenn bei den meisten Eiskünstlern zu Beginn noch nicht viel zu sehen war, setzte der Besucheransturm schon in den Mittagsstunden ein.

Schließlich hatten auch viele Geschäfte ab 12 Uhr geöffnet und lockten ebenfalls mit besonderen Angeboten. Auch im Bürgerhaus ging es hoch her: Ein Flohmarkt rundete das Eisfest ab und mancher Besucher kam mit einem mehr oder weniger alten Schätzchen in der Hand heraus.

Das Stadtmarketing Schortens hatte einiges unternommen, um das Fest weiter auszubauen. Statt der bisher sechs Eisbildhauer waren es in diesem Jahr sieben. Damit sollte auch die Oldenburger Straße stärker ins Geschehen einbezogen werden, so Heide Schröder-Ward vom Stadtmarketing. Auch die Menkestraße war abgesperrt und Stände luden dort zum Verweilen ein.

Ein ganz besonderer Höhepunkt des Tages war die Show von Maren Eisler. Trotz ihres Namens macht sie genau das Gegenteil: Sie spielte mit dem Feuer.

In eine poetische Märchenhandlung eingebettet, verzauberte Maren Eisler die großen und auch die kleinen Besucher mit ihrer Feuershow – und brachte damit einen wärmenden Farbtupfer in das eigentlich eher kühle Fest.